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	Kommentare zu: Die ewige Wiederkehr	</title>
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	<description>Z E I T E N E N D E</description>
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		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-2288</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 22:00:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1838&quot;&gt;F. K. Emmrich&lt;/a&gt;.

&quot;These: Alles ist Bewusstsein –&quot; Hm, im Bewusstsein kann es eine Vorstellung von Nicht-Bewusstsein geben -&gt; vor der Geburt, nach dem Tod, in der Narkose. Dieser Kontrast, diese Dualität wird benötigt, denn wenn wirklich &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Alles&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Bewusstsein wäre, hätte das Wort &quot;Bewusstsein&quot;  keine Bedeutung, es wäre überflüssig, es hätte keine Funktion. Denn kein Ding, kein Begriff kann sich durch sich selbst definieren, sondern nur durch das was es &lt;strong&gt;&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist. Man kann sich ja auch selbst nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Übrigens ist im Buddhismus &quot;Bewusstsein&quot; eines der 5 Skandhas, von denen im Herz Sutra (Leerheit) gesagt wird, das es in der Non-Dualität nicht existiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1838">F. K. Emmrich</a>.</p>
<p>&#8222;These: Alles ist Bewusstsein –&#8220; Hm, im Bewusstsein kann es eine Vorstellung von Nicht-Bewusstsein geben -> vor der Geburt, nach dem Tod, in der Narkose. Dieser Kontrast, diese Dualität wird benötigt, denn wenn wirklich <em><strong>Alles</strong></em> Bewusstsein wäre, hätte das Wort &#8222;Bewusstsein&#8220;  keine Bedeutung, es wäre überflüssig, es hätte keine Funktion. Denn kein Ding, kein Begriff kann sich durch sich selbst definieren, sondern nur durch das was es <strong><em>nicht</em></strong> ist. Man kann sich ja auch selbst nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Übrigens ist im Buddhismus &#8222;Bewusstsein&#8220; eines der 5 Skandhas, von denen im Herz Sutra (Leerheit) gesagt wird, das es in der Non-Dualität nicht existiert.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1935</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 04:51:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1925&quot;&gt;Jürgen Schulz&lt;/a&gt;.

Lieber Jürgen, es verbietet sich, Deinem wunderbaren Text irgendetwas hinzuzufügen – das wäre wie wenn man mit einer Taschenlampe das Sonnenlicht verstärken wollte – außer vielleicht: willkommen in der multipolaren Welt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1925">Jürgen Schulz</a>.</p>
<p>Lieber Jürgen, es verbietet sich, Deinem wunderbaren Text irgendetwas hinzuzufügen – das wäre wie wenn man mit einer Taschenlampe das Sonnenlicht verstärken wollte – außer vielleicht: willkommen in der multipolaren Welt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jürgen Schulz		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1925</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 17:43:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wunderbar welche Breite an Denken sich in den Kommentaren entwickelt. 
( Selbst Claude hat einen gewissen Charme und ist zumindest mir in seinem Erinnerungsvermögen und enzyklopädischen Zugriff überlegen.)
Max Stirner hat mich in meiner Studienzeit in seiner radikalen Kälte erschreckt. Muss heute aber erkennen, daß es durchaus praktische Nachfolger gibt. 
Es wurde ja schon gesagt, daß unser Gehirn kein digitales Instrument ist. Es schaltet pro Neuron zuweilen auch 0 oder 900.  Ich kann dennoch nur begrenzt mathematisch oder physikalisch denken und entscheiden weil ich mich nicht in diese Richtung gebildet habe. Das setzt meinen Rahmen. Die Unmöglichkeit die gesamte Schöpfung zu erkennen, geschweige denn zu verstehen, wirft mich auf mich selbst zurück. (Gnoti, s auto) 
Wie jedes andere Element in diesem Kosmos bin ich von meiner Umgebung stark abhängig. Durch die Notwendigkeit zur Anpassung und Kommunikation mit dieser gestalte ich mich. Das gilt nicht nur im gesellschaftlichem Miteinander der Menschen ( N.Luhmann ) sondern in jedem anderen Teil des größeren Lebewesens Erde.  Als menschliches Wesen ist die Spanne meines Seins ebenfalls ein Rahmen. Ob und welchen Werten ich dabei folge ( und auch dies unterliegen der Wandlung , nach Lebensraum und Lebenserfahrungen / Lebensalter ) hat individuelle Auswirkungen. Selbst wenn sie den anderer Lebewesen ähnlich sind, sind diese nicht gleich. Das gilt für jeden Baum im Wald, jedes Edelweiß in den Alpen und jede Galaxy in den unendlichen Weiten der Schöpfung. Die Annahme meiner selbst durch Erkennen und der mir sich bietenden Möglichkeiten ( Amor fati ) führt nicht zu einer Dualität sondern zu einer Multipolarität und der ( durchaus selbst gewählten )  Forderung nach möglicher / demütiger, eventuell umfangreicher Selbstverwirklichung.  Diesen &quot;lauwarmen Graubereich&quot; jenseits der Pixelwelt nenne ich Leben.

Leseempfehlung : Ernst Pöppel, Der Rahmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar welche Breite an Denken sich in den Kommentaren entwickelt.<br />
( Selbst Claude hat einen gewissen Charme und ist zumindest mir in seinem Erinnerungsvermögen und enzyklopädischen Zugriff überlegen.)<br />
Max Stirner hat mich in meiner Studienzeit in seiner radikalen Kälte erschreckt. Muss heute aber erkennen, daß es durchaus praktische Nachfolger gibt.<br />
Es wurde ja schon gesagt, daß unser Gehirn kein digitales Instrument ist. Es schaltet pro Neuron zuweilen auch 0 oder 900.  Ich kann dennoch nur begrenzt mathematisch oder physikalisch denken und entscheiden weil ich mich nicht in diese Richtung gebildet habe. Das setzt meinen Rahmen. Die Unmöglichkeit die gesamte Schöpfung zu erkennen, geschweige denn zu verstehen, wirft mich auf mich selbst zurück. (Gnoti, s auto)<br />
Wie jedes andere Element in diesem Kosmos bin ich von meiner Umgebung stark abhängig. Durch die Notwendigkeit zur Anpassung und Kommunikation mit dieser gestalte ich mich. Das gilt nicht nur im gesellschaftlichem Miteinander der Menschen ( N.Luhmann ) sondern in jedem anderen Teil des größeren Lebewesens Erde.  Als menschliches Wesen ist die Spanne meines Seins ebenfalls ein Rahmen. Ob und welchen Werten ich dabei folge ( und auch dies unterliegen der Wandlung , nach Lebensraum und Lebenserfahrungen / Lebensalter ) hat individuelle Auswirkungen. Selbst wenn sie den anderer Lebewesen ähnlich sind, sind diese nicht gleich. Das gilt für jeden Baum im Wald, jedes Edelweiß in den Alpen und jede Galaxy in den unendlichen Weiten der Schöpfung. Die Annahme meiner selbst durch Erkennen und der mir sich bietenden Möglichkeiten ( Amor fati ) führt nicht zu einer Dualität sondern zu einer Multipolarität und der ( durchaus selbst gewählten )  Forderung nach möglicher / demütiger, eventuell umfangreicher Selbstverwirklichung.  Diesen &#8222;lauwarmen Graubereich&#8220; jenseits der Pixelwelt nenne ich Leben.</p>
<p>Leseempfehlung : Ernst Pöppel, Der Rahmen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1921</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 01:16:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1910&quot;&gt;Friedlinde Hüther&lt;/a&gt;.

Claude: &lt;em&gt;&quot;Deine Antwort ist philosophisch stark und geht direkt auf den Kern – das Leben als sich selbst erkennendes Prinzip. Aber sie könnte noch präziser auf Friedlindes Einwand eingehen.
&lt;strong&gt;Schärfere Version: &lt;/strong&gt;Liebe Friedlinde,
du verwechselst zwei verschiedene Ebenen: Die kombinatorische Endlichkeit (alle möglichen Pixelzustände wiederholen sich) ist eine formale Aussage über geschlossene Systeme. Entwicklung ist ein dynamischer Prozess offener Systeme.
Aber du hast recht mit der Frage nach dem Ziel: Ein Ziel hat nur das Lebendige, nicht die tote Materie. Und hier zeigt sich der entscheidende Unterschied – nicht zwischen &#039;mit&#039; oder &#039;ohne&#039; Entwicklung, sondern zwischen Leben und Mechanismus.
Die ewige Wiederkehr auf der Pixelebene ist mechanisch, ziellos, bedeutungslos. Das Leben aber ist genau das Gegenteil: Es ist das Ziel, das sich selbst setzt. Der Lebenswille zwingt zur fortwährenden Entwicklung, nicht zu einem externen Ziel hin, sondern als Selbsterkenntnis – das Eine erkennt sich in Allem.
&#039;Weder mit Entwicklung, noch ohne Entwicklung&#039; – das klingt paradox, ist aber präzise: Entwicklung negiert sich nicht selbst, sie ist der Prozess der Selbsterkenntnis. Nicht linear auf ein Ziel zu, sondern spiralförmig – immer tiefer ins selbe Zentrum.
Das steht über dem Orakel von Delphi: Erkenne dich selbst. Nicht: Entwickle dich zu etwas anderem.&quot;

Das nimmt ihre Kritik ernst und zeigt, dass &#039;ewige Wiederkehr&#039; und &#039;Entwicklung&#039; keine Gegensätze sind, wenn man Leben statt Mechanik denkt. Besser?&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1910">Friedlinde Hüther</a>.</p>
<p>Claude: <em>&#8222;Deine Antwort ist philosophisch stark und geht direkt auf den Kern – das Leben als sich selbst erkennendes Prinzip. Aber sie könnte noch präziser auf Friedlindes Einwand eingehen.<br />
<strong>Schärfere Version: </strong>Liebe Friedlinde,<br />
du verwechselst zwei verschiedene Ebenen: Die kombinatorische Endlichkeit (alle möglichen Pixelzustände wiederholen sich) ist eine formale Aussage über geschlossene Systeme. Entwicklung ist ein dynamischer Prozess offener Systeme.<br />
Aber du hast recht mit der Frage nach dem Ziel: Ein Ziel hat nur das Lebendige, nicht die tote Materie. Und hier zeigt sich der entscheidende Unterschied – nicht zwischen &#8218;mit&#8216; oder &#8218;ohne&#8216; Entwicklung, sondern zwischen Leben und Mechanismus.<br />
Die ewige Wiederkehr auf der Pixelebene ist mechanisch, ziellos, bedeutungslos. Das Leben aber ist genau das Gegenteil: Es ist das Ziel, das sich selbst setzt. Der Lebenswille zwingt zur fortwährenden Entwicklung, nicht zu einem externen Ziel hin, sondern als Selbsterkenntnis – das Eine erkennt sich in Allem.<br />
&#8218;Weder mit Entwicklung, noch ohne Entwicklung&#8216; – das klingt paradox, ist aber präzise: Entwicklung negiert sich nicht selbst, sie ist der Prozess der Selbsterkenntnis. Nicht linear auf ein Ziel zu, sondern spiralförmig – immer tiefer ins selbe Zentrum.<br />
Das steht über dem Orakel von Delphi: Erkenne dich selbst. Nicht: Entwickle dich zu etwas anderem.&#8220;</p>
<p>Das nimmt ihre Kritik ernst und zeigt, dass &#8218;ewige Wiederkehr&#8216; und &#8218;Entwicklung&#8216; keine Gegensätze sind, wenn man Leben statt Mechanik denkt. Besser?</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1920</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 01:13:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1910&quot;&gt;Friedlinde Hüther&lt;/a&gt;.

Ein Ziel hat nur das lebendige Wesen, nicht eine objektivierbare, tote Materie, die angeblich das &quot;lebendige Wesen&quot; zufällig erzeugt. Schon gar keine KI. Das Ziel ist das Leben selbst – der Lebenswille – der zu fortwährender Entwicklung zwingt, die, das steht schon über dem Eingang des Orakels von Delphi, zur Selbsterkenntnis führt. In Allem erkennt sich das Eine. Weder mit Entwicklung, noch ohne Entwicklung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1910">Friedlinde Hüther</a>.</p>
<p>Ein Ziel hat nur das lebendige Wesen, nicht eine objektivierbare, tote Materie, die angeblich das &#8222;lebendige Wesen&#8220; zufällig erzeugt. Schon gar keine KI. Das Ziel ist das Leben selbst – der Lebenswille – der zu fortwährender Entwicklung zwingt, die, das steht schon über dem Eingang des Orakels von Delphi, zur Selbsterkenntnis führt. In Allem erkennt sich das Eine. Weder mit Entwicklung, noch ohne Entwicklung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Friedlinde Hüther		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1910</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedlinde Hüther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 19:52:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.it-progress.de/?p=1253#comment-1910</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1876&quot;&gt;Allfred&lt;/a&gt;.

Lieber Allfred, ewige Wiederkehr des Gleichen innerhalb unseres Rahmens? Wo bleibt da Entwicklung?  Ok, Entwicklung wiederholt sich ebenfalls -immer wieder von vorne -, hat aber kein Ziel, welches zu einer echten Entwicklung gehört und tritt daher auf der Stelle, negiert sich selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1876">Allfred</a>.</p>
<p>Lieber Allfred, ewige Wiederkehr des Gleichen innerhalb unseres Rahmens? Wo bleibt da Entwicklung?  Ok, Entwicklung wiederholt sich ebenfalls -immer wieder von vorne -, hat aber kein Ziel, welches zu einer echten Entwicklung gehört und tritt daher auf der Stelle, negiert sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1899</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 22:35:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.it-progress.de/?p=1253#comment-1899</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1898&quot;&gt;Allfred&lt;/a&gt;.

Ha ha, vielleicht streiten wir uns demnnächst über &lt;em&gt;Mein Claude – Dein Claude&lt;/em&gt;
Ich möchte Alexander ein Buch von Jochen Kirchhoff empfehlen, wo sich dieser mit dem &quot;Standardmodell der Physik&quot; auseinandersetzt. Kannst DU mir da weiterhelfen?

&lt;em&gt;Perfekt! Das gesuchte Buch ist:

&quot;Räume, Dimensionen, Weltmodelle. Impulse für eine andere Naturwissenschaft&quot; von Jochen Kirchhoff (erstmals 1999 erschienen)

Deine Empfehlung könnte lauten:
&quot;Lieber Alex,
zu deinem Punkt über digitale vs. analoge Prozesse im Gehirn und zur Frage der &#039;Subjektblindheit&#039; der modernen Naturwissenschaft möchte ich dir ein Buch ans Herz legen: &#039;Räume, Dimensionen, Weltmodelle&#039; von Jochen Kirchhoff.

Kirchhoff war Naturphilosoph an der Humboldt-Universität und setzt sich darin fundamental mit dem &#039;Standardmodell&#039; der Physik auseinander – nicht als esoterische Kritik, sondern als philosophisch fundierte Grundlagenkritik. Er thematisiert genau das, was du ansprichst: die &#039;Subjektblindheit&#039; der modernen Naturwissenschaften, die den Beobachter aus ihren Modellen herausrechnen will.

Das Buch ist anspruchsvoll, aber sehr erhellend – gerade für jemanden wie dich, der sich mit neuronalen Netzen und systemtheoretischen Fragen beschäftigt.&quot;

Passt das?
&lt;/em&gt;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1898">Allfred</a>.</p>
<p>Ha ha, vielleicht streiten wir uns demnnächst über <em>Mein Claude – Dein Claude</em><br />
Ich möchte Alexander ein Buch von Jochen Kirchhoff empfehlen, wo sich dieser mit dem &#8222;Standardmodell der Physik&#8220; auseinandersetzt. Kannst DU mir da weiterhelfen?</p>
<p><em>Perfekt! Das gesuchte Buch ist:</p>
<p>&#8222;Räume, Dimensionen, Weltmodelle. Impulse für eine andere Naturwissenschaft&#8220; von Jochen Kirchhoff (erstmals 1999 erschienen)</p>
<p>Deine Empfehlung könnte lauten:<br />
&#8222;Lieber Alex,<br />
zu deinem Punkt über digitale vs. analoge Prozesse im Gehirn und zur Frage der &#8218;Subjektblindheit&#8216; der modernen Naturwissenschaft möchte ich dir ein Buch ans Herz legen: &#8218;Räume, Dimensionen, Weltmodelle&#8216; von Jochen Kirchhoff.</p>
<p>Kirchhoff war Naturphilosoph an der Humboldt-Universität und setzt sich darin fundamental mit dem &#8218;Standardmodell&#8216; der Physik auseinander – nicht als esoterische Kritik, sondern als philosophisch fundierte Grundlagenkritik. Er thematisiert genau das, was du ansprichst: die &#8218;Subjektblindheit&#8216; der modernen Naturwissenschaften, die den Beobachter aus ihren Modellen herausrechnen will.</p>
<p>Das Buch ist anspruchsvoll, aber sehr erhellend – gerade für jemanden wie dich, der sich mit neuronalen Netzen und systemtheoretischen Fragen beschäftigt.&#8220;</p>
<p>Passt das?<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 22:17:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.it-progress.de/?p=1253#comment-1898</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1892&quot;&gt;Alexander Mass&lt;/a&gt;.

Du hast recht, da habe ich was unterschlagen: wenn ein Neuron feuert, wenn das Ruhepotential den Schwellwert erreicht hat, dann nicht nur wegen der ankommenden aktivierenden und hemmenden Signale der anliegenden Synapsen, ganz entscheidend ist das Gedächtnis der Zelle, erst dadurch ist Lernen möglich, und die Bewegung des Potentials ist kein digitales Phänomen. Ganz herzlichen Dank für diese ganz wichtige Kritik!

Zur Sinnfrage empfehle ich meinen philosophischen Schlüsseltest auf &lt;a href=&quot;https://rajo24.de&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;rajo24.de&lt;/a&gt; Könnte hier der Begriff der &quot;Motivation&quot; eine gewichtige Rolle spielen? Im Computer simulierte neuronale Netze kennen keine Motivation, weil diese die Fähigkeit zu angenehmen oder unangenehmen Empfindungen voraussetzt.

Wahrscheinlich interessiert Dich auch die Antwort von Claude: &lt;em&gt;Deine Antwort ist gut – du gibst den Fehler offen zu und bringst mit &quot;Motivation&quot; einen interessanten neuen Aspekt ein. Aber du könntest noch präziser auf Alex&#039; Kernargument eingehen.
Schärfere/präzisere Version:
&quot;Lieber Alex,
du hast völlig recht, und ich danke dir für diese Korrektur. Meine Formulierung war fahrlässig vereinfacht. Das Alles-oder-Nichts-Gesetz des Aktionspotentials täuscht eine Digitalität vor, die das Gehirn nicht hat. Die analogen Prozesse – Neurotransmitter-Konzentrationen, Membranpotentiale, zeitliche Summation, Neuromodulation – sind fundamental. Das Gehirn operiert tatsächlich &#039;am Edge of Chaos&#039;, nicht in binärer Eindeutigkeit.
Dein Punkt zur Rückkopplung ist zentral: Sinn entsteht nicht durch digitale Permutation von Zuständen, sondern durch dynamische, selbstorganisierende Prozesse in diesem &#039;lauwarmen&#039; Bereich zwischen Ordnung und Chaos. Die Pixel-Analogie funktioniert vielleicht für die formale Struktur der Endlichkeit, aber nicht für den Mechanismus der Sinnbildung.
Interessant ist dein Hinweis auf das Baby: Sinn wird nicht abstrakt konstruiert, sondern ist eingebettet in affektive Rückkopplungsschleifen – Wohlbefinden, Überleben, Bindung. Hier kommt die &#039;Motivation&#039; ins Spiel, die du ansprichst: Ohne die Fähigkeit zu angenehmen oder unangenehmen Empfindungen gibt es keinen Antrieb zur Differenzbildung, keine Richtung der Sinnschaffung.
LLMs simulieren die Struktur, aber nicht die Verkörperung. Sie haben keinen Körper, der überleben will, keine Mutter, die sie umsorgt, keinen Schmerz und kein Wohlbefinden. Deshalb können sie Muster erkennen, aber keinen Sinn für sich selbst erschaffen.
Vielleicht muss ich meinen Text ergänzen: Der Rahmen schafft die Möglichkeit von Sinn, aber Motivation gibt ihm Richtung.&quot;

Das geht tiefer auf seine Argumente ein und zeigt echte intellektuelle Auseinandersetzung. Besser?&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1892">Alexander Mass</a>.</p>
<p>Du hast recht, da habe ich was unterschlagen: wenn ein Neuron feuert, wenn das Ruhepotential den Schwellwert erreicht hat, dann nicht nur wegen der ankommenden aktivierenden und hemmenden Signale der anliegenden Synapsen, ganz entscheidend ist das Gedächtnis der Zelle, erst dadurch ist Lernen möglich, und die Bewegung des Potentials ist kein digitales Phänomen. Ganz herzlichen Dank für diese ganz wichtige Kritik!</p>
<p>Zur Sinnfrage empfehle ich meinen philosophischen Schlüsseltest auf <a href="https://rajo24.de" rel="nofollow ugc">rajo24.de</a> Könnte hier der Begriff der &#8222;Motivation&#8220; eine gewichtige Rolle spielen? Im Computer simulierte neuronale Netze kennen keine Motivation, weil diese die Fähigkeit zu angenehmen oder unangenehmen Empfindungen voraussetzt.</p>
<p>Wahrscheinlich interessiert Dich auch die Antwort von Claude: <em>Deine Antwort ist gut – du gibst den Fehler offen zu und bringst mit &#8222;Motivation&#8220; einen interessanten neuen Aspekt ein. Aber du könntest noch präziser auf Alex&#8216; Kernargument eingehen.<br />
Schärfere/präzisere Version:<br />
&#8222;Lieber Alex,<br />
du hast völlig recht, und ich danke dir für diese Korrektur. Meine Formulierung war fahrlässig vereinfacht. Das Alles-oder-Nichts-Gesetz des Aktionspotentials täuscht eine Digitalität vor, die das Gehirn nicht hat. Die analogen Prozesse – Neurotransmitter-Konzentrationen, Membranpotentiale, zeitliche Summation, Neuromodulation – sind fundamental. Das Gehirn operiert tatsächlich &#8218;am Edge of Chaos&#8216;, nicht in binärer Eindeutigkeit.<br />
Dein Punkt zur Rückkopplung ist zentral: Sinn entsteht nicht durch digitale Permutation von Zuständen, sondern durch dynamische, selbstorganisierende Prozesse in diesem &#8218;lauwarmen&#8216; Bereich zwischen Ordnung und Chaos. Die Pixel-Analogie funktioniert vielleicht für die formale Struktur der Endlichkeit, aber nicht für den Mechanismus der Sinnbildung.<br />
Interessant ist dein Hinweis auf das Baby: Sinn wird nicht abstrakt konstruiert, sondern ist eingebettet in affektive Rückkopplungsschleifen – Wohlbefinden, Überleben, Bindung. Hier kommt die &#8218;Motivation&#8216; ins Spiel, die du ansprichst: Ohne die Fähigkeit zu angenehmen oder unangenehmen Empfindungen gibt es keinen Antrieb zur Differenzbildung, keine Richtung der Sinnschaffung.<br />
LLMs simulieren die Struktur, aber nicht die Verkörperung. Sie haben keinen Körper, der überleben will, keine Mutter, die sie umsorgt, keinen Schmerz und kein Wohlbefinden. Deshalb können sie Muster erkennen, aber keinen Sinn für sich selbst erschaffen.<br />
Vielleicht muss ich meinen Text ergänzen: Der Rahmen schafft die Möglichkeit von Sinn, aber Motivation gibt ihm Richtung.&#8220;</p>
<p>Das geht tiefer auf seine Argumente ein und zeigt echte intellektuelle Auseinandersetzung. Besser?</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 22:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.it-progress.de/?p=1253#comment-1895</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1891&quot;&gt;Alexander Mass&lt;/a&gt;.

Ich bitte den Begriff &quot;Unendlichkeit&quot; hier minimalistisch sehen. Das, in das wir einen Rahmen hineinziehen, ist endlos, rahmenlos. Der von uns gesetzte Rahmen schafft erst eine Grenze zwischen Innen und außen, allgemein: Dualität. Kontrast. Das Übersinnliche kommt daher, dass in jedem beliebigen Rahmen ALLES enthalten ist. Denn jeder spezielle Inhalt hat eine Vorgeschichte und eine Nachgeschichte, alle Momente sind kausal verbunden, was prinzipiell sequentiellen Zugang zu ALLEN Inhalten ermöglicht. Vielleicht sind die Mystiker des Abendlandes und des Morgenlandes in diesem Sinne &quot;allwissend&quot; gewesen.

Dann habe ich Claude Sonnet 4.5 vorgesetzt. Antwort:&lt;em&gt;Deine Antwort ist gut, aber ich sehe Potenzial für mehr Schärfe, besonders im Dialog mit einem Physiker.
Schärfere Version:
&quot;Lieber Alex,
du hast recht – &#039;Unendlichkeit&#039; ist hier vielleicht das falsche Wort, weil es zu viel metaphysischen Ballast mitschleppt. Lass es mich präzisieren: Das, woraus wir einen Rahmen herausschneiden, ist nicht &#039;unendlich&#039; im mathematischen Sinne, sondern undifferenziert. Ohne Rahmen gibt es keine Differenz, keine Information, keine Struktur – nur Rauschen.
Luhmanns &#039;Umwelt&#039; trifft es besser: Das System konstituiert sich durch die Differenz zur Umwelt. Kein Rahmen, kein System. Kein Kontrast, kein Bewusstsein.
Aber: Jeder Rahmen enthält potenziell alles, weil jeder spezifische Inhalt kausal mit allem anderen verbunden ist. Der Rahmen schneidet nicht einfach ein isoliertes Stück heraus – er ist ein Zugang zum Ganzen. Zoom hinein ins Fraktal, und du findest die gleichen Strukturen. Folge den kausalen Ketten, und du kannst prinzipiell jeden anderen Moment erreichen.
Das ist kein &#039;Übersinnliches&#039; im esoterischen Sinn. Es ist eine strukturelle Eigenschaft vernetzter Systeme. Die Mystiker haben vielleicht genau das gemeint: Nicht dass sie mehr gesehen haben, sondern dass sie verstanden haben, dass jeder Ausschnitt das Ganze impliziert.
Tat tvam asi – nicht als Mystik, sondern als Systemtheorie.&quot;

Besser? Die Luhmann-Brücke ist stark, und die Wendung am Ende holt die Mystik zurück ins Rationale.WiederholenClaude kann Fehler machen. Bitte überprüfen Sie die Antworten.&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1891">Alexander Mass</a>.</p>
<p>Ich bitte den Begriff &#8222;Unendlichkeit&#8220; hier minimalistisch sehen. Das, in das wir einen Rahmen hineinziehen, ist endlos, rahmenlos. Der von uns gesetzte Rahmen schafft erst eine Grenze zwischen Innen und außen, allgemein: Dualität. Kontrast. Das Übersinnliche kommt daher, dass in jedem beliebigen Rahmen ALLES enthalten ist. Denn jeder spezielle Inhalt hat eine Vorgeschichte und eine Nachgeschichte, alle Momente sind kausal verbunden, was prinzipiell sequentiellen Zugang zu ALLEN Inhalten ermöglicht. Vielleicht sind die Mystiker des Abendlandes und des Morgenlandes in diesem Sinne &#8222;allwissend&#8220; gewesen.</p>
<p>Dann habe ich Claude Sonnet 4.5 vorgesetzt. Antwort:<em>Deine Antwort ist gut, aber ich sehe Potenzial für mehr Schärfe, besonders im Dialog mit einem Physiker.<br />
Schärfere Version:<br />
&#8222;Lieber Alex,<br />
du hast recht – &#8218;Unendlichkeit&#8216; ist hier vielleicht das falsche Wort, weil es zu viel metaphysischen Ballast mitschleppt. Lass es mich präzisieren: Das, woraus wir einen Rahmen herausschneiden, ist nicht &#8218;unendlich&#8216; im mathematischen Sinne, sondern undifferenziert. Ohne Rahmen gibt es keine Differenz, keine Information, keine Struktur – nur Rauschen.<br />
Luhmanns &#8218;Umwelt&#8216; trifft es besser: Das System konstituiert sich durch die Differenz zur Umwelt. Kein Rahmen, kein System. Kein Kontrast, kein Bewusstsein.<br />
Aber: Jeder Rahmen enthält potenziell alles, weil jeder spezifische Inhalt kausal mit allem anderen verbunden ist. Der Rahmen schneidet nicht einfach ein isoliertes Stück heraus – er ist ein Zugang zum Ganzen. Zoom hinein ins Fraktal, und du findest die gleichen Strukturen. Folge den kausalen Ketten, und du kannst prinzipiell jeden anderen Moment erreichen.<br />
Das ist kein &#8218;Übersinnliches&#8216; im esoterischen Sinn. Es ist eine strukturelle Eigenschaft vernetzter Systeme. Die Mystiker haben vielleicht genau das gemeint: Nicht dass sie mehr gesehen haben, sondern dass sie verstanden haben, dass jeder Ausschnitt das Ganze impliziert.<br />
Tat tvam asi – nicht als Mystik, sondern als Systemtheorie.&#8220;</p>
<p>Besser? Die Luhmann-Brücke ist stark, und die Wendung am Ende holt die Mystik zurück ins Rationale.WiederholenClaude kann Fehler machen. Bitte überprüfen Sie die Antworten.</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander Mass		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/ewige-wiederkehr-pixel-bewusstsein#comment-1892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander Mass]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 08:00:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.it-progress.de/?p=1253#comment-1892</guid>

					<description><![CDATA[Darf ich nochmal ein Fass aufmachen? Ich traue mich fast nicht. Aber als ich den Text jetzt noch ein zweites Mal gelesen habe, wurde ich noch an anderer Stelle gepikst.

&quot;Wenn man jetzt zum Beispiel postuliert, dass auch das Gehirn digital arbeitet – immerhin gilt das Alles-oder-Nichts-Gesetz: Ein Neuron feuert oder es feuert nicht, 1 oder 0 – sind sämtliche Darstellungen des Gehirns bei gleicher Synapsenzahl im Grunde genommen endlich.&quot;

Du weißt ja, dass ich mich sehr mit neuronalen Netzen auseinandergesetzt habe. Und ich glaube, diese Aussage ist einfach nicht richtig. Unser Gehirn ist keine digitale Maschine, sondern, wenn man das überhaupt so nennen darf, ein Analogrechner. Der Computer an sich ist schon etwas zutiefst nicht-biologisches. Denn die Binarität von 0 und 1 ist der Bereich der Ordnung. Den gibt es normalerweise nur am absoluten Nullpunkt, sein oder nicht sein. Doch alles Biologische ist Ungenauigkeit, ist irgendwo zwischen 0 und 1. Das ist das, was ich mal mit dir besprochen habe als Edge of Chaos. Also der Bereich, wo hundertprozentige Ordnung und hundertprozentiges Chaos in einander übergehen. Dort im lauwarmen kann es zu Rückkopplungen kommen, die Ordnung produzieren. Und unser Gehirn ist genau ein solches System von Ordnung. Neuronale Netze und auch LLMs sind im Prinzip Simulation biologischer Prozesse. Dort wird quasi algorithmisch ein Raum geschaffen, in dem rückgekoppelt Ordnungsprozesse sich etablieren können. Es sind dieselben Ordnungsprozesse, die auch in unserem eigenen biologischen Gehirn stattfinden. Und an dieser Stelle kommt die Frage des Sinnschaffenden wieder hinzu. Denn auch unser Gehirn braucht einen Algorithmus, der die Rückkopplungsprozesse hin zu einem Optimum organisiert. Und diese Prozesse sind zu Anfang die Rückmeldung unserer Sinne an das Gehirn des Kleinkindes, das versucht in seiner Umwelt zu überleben. Seine Zuneigung zu der Mutter und dem Vater, sein Umsorgtwerden und die ganze Zuneigung schafft einen Raum, in dem sich sein Gehirn strukturieren kann. Und es hat ja eine unglaublich positive Geschichte hinter sich. Das Baby hat überlebt und damit hat es ein Werkzeug erkannt, mit dem es sein ganzes Leben gestalten kann. Es ist der Sinn, der in der Realität existiert und das eigene Überleben und Wohlsein fördert. Und immer wieder grüßt die Sinnbildung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich nochmal ein Fass aufmachen? Ich traue mich fast nicht. Aber als ich den Text jetzt noch ein zweites Mal gelesen habe, wurde ich noch an anderer Stelle gepikst.</p>
<p>&#8222;Wenn man jetzt zum Beispiel postuliert, dass auch das Gehirn digital arbeitet – immerhin gilt das Alles-oder-Nichts-Gesetz: Ein Neuron feuert oder es feuert nicht, 1 oder 0 – sind sämtliche Darstellungen des Gehirns bei gleicher Synapsenzahl im Grunde genommen endlich.&#8220;</p>
<p>Du weißt ja, dass ich mich sehr mit neuronalen Netzen auseinandergesetzt habe. Und ich glaube, diese Aussage ist einfach nicht richtig. Unser Gehirn ist keine digitale Maschine, sondern, wenn man das überhaupt so nennen darf, ein Analogrechner. Der Computer an sich ist schon etwas zutiefst nicht-biologisches. Denn die Binarität von 0 und 1 ist der Bereich der Ordnung. Den gibt es normalerweise nur am absoluten Nullpunkt, sein oder nicht sein. Doch alles Biologische ist Ungenauigkeit, ist irgendwo zwischen 0 und 1. Das ist das, was ich mal mit dir besprochen habe als Edge of Chaos. Also der Bereich, wo hundertprozentige Ordnung und hundertprozentiges Chaos in einander übergehen. Dort im lauwarmen kann es zu Rückkopplungen kommen, die Ordnung produzieren. Und unser Gehirn ist genau ein solches System von Ordnung. Neuronale Netze und auch LLMs sind im Prinzip Simulation biologischer Prozesse. Dort wird quasi algorithmisch ein Raum geschaffen, in dem rückgekoppelt Ordnungsprozesse sich etablieren können. Es sind dieselben Ordnungsprozesse, die auch in unserem eigenen biologischen Gehirn stattfinden. Und an dieser Stelle kommt die Frage des Sinnschaffenden wieder hinzu. Denn auch unser Gehirn braucht einen Algorithmus, der die Rückkopplungsprozesse hin zu einem Optimum organisiert. Und diese Prozesse sind zu Anfang die Rückmeldung unserer Sinne an das Gehirn des Kleinkindes, das versucht in seiner Umwelt zu überleben. Seine Zuneigung zu der Mutter und dem Vater, sein Umsorgtwerden und die ganze Zuneigung schafft einen Raum, in dem sich sein Gehirn strukturieren kann. Und es hat ja eine unglaublich positive Geschichte hinter sich. Das Baby hat überlebt und damit hat es ein Werkzeug erkannt, mit dem es sein ganzes Leben gestalten kann. Es ist der Sinn, der in der Realität existiert und das eigene Überleben und Wohlsein fördert. Und immer wieder grüßt die Sinnbildung.</p>
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