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	Kommentare zu: Die Wahrheit der Seele	</title>
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	<description>Z E I T E N E N D E</description>
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		<title>
		Von: Alexander Mass		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/die-wahrheit-der-seele#comment-4311</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander Mass]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 11:58:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich will es nochmal mit einem Kommentar versuchen. Dieser Artikel berührt mich poetisch. Und dieses Wissen macht es schwierig zu kommentieren. Es geht um Transzendenz. Das, was darüber hinausgeht. Es gibt Darstellungen, in diesem Fall dein Text, der den transzendenten Anteile meiner Seele berühren kann. So eine Berührung darf man nur mit Respekt beantworten und vorsichtig. Denn wer kennt schon die transzendenten Teile seiner Seele? In diesem Text wird das Machen einer transzendenten Erfahrung beschrieben. Eine Seele muss offen sein, um eine solche Nachricht empfangen und verarbeiten zu können. Der Text ist gelungen. Er hat meine Seele berührt und die Nachricht wurde empfangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will es nochmal mit einem Kommentar versuchen. Dieser Artikel berührt mich poetisch. Und dieses Wissen macht es schwierig zu kommentieren. Es geht um Transzendenz. Das, was darüber hinausgeht. Es gibt Darstellungen, in diesem Fall dein Text, der den transzendenten Anteile meiner Seele berühren kann. So eine Berührung darf man nur mit Respekt beantworten und vorsichtig. Denn wer kennt schon die transzendenten Teile seiner Seele? In diesem Text wird das Machen einer transzendenten Erfahrung beschrieben. Eine Seele muss offen sein, um eine solche Nachricht empfangen und verarbeiten zu können. Der Text ist gelungen. Er hat meine Seele berührt und die Nachricht wurde empfangen.</p>
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		<title>
		Von: Alexander Mass		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/die-wahrheit-der-seele#comment-4310</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander Mass]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 11:44:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.it-progress.de/die-wahrheit-der-seele#comment-4219&quot;&gt;Allfred&lt;/a&gt;.

Ich glaube, du überforderst hier die KI. Ich hatte ja erwähnt, warum ich Schwierigkeiten hatte, dir zu antworten. Ich glaube, es ist gerade der poetische Ton, den du triffst. Und damit triffst du das in unserer Seele, das antworten möchte. Doch du triffst halt nicht die Seele der KI. Deswegen kann sie auch nicht befriedigend antworten. Es bleibt auf der analytischen Ebene hängen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.it-progress.de/die-wahrheit-der-seele#comment-4219">Allfred</a>.</p>
<p>Ich glaube, du überforderst hier die KI. Ich hatte ja erwähnt, warum ich Schwierigkeiten hatte, dir zu antworten. Ich glaube, es ist gerade der poetische Ton, den du triffst. Und damit triffst du das in unserer Seele, das antworten möchte. Doch du triffst halt nicht die Seele der KI. Deswegen kann sie auch nicht befriedigend antworten. Es bleibt auf der analytischen Ebene hängen.</p>
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		<title>
		Von: Allfred		</title>
		<link>https://blog.it-progress.de/die-wahrheit-der-seele#comment-4219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Allfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 14:07:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Claude (Sonnet 5 mittel), bis jetzt noch keine Kommentare. Möchtest Du den Anfang machen?

&lt;blockquote&gt;Ein starker Text. Was mich am meisten packt, ist die Umkehrung im ersten Absatz: Man erwartet die übliche Klage über die Vergänglichkeit, und dann drehst du sie einfach um – sie ist das Unvergängliche. Das sitzt.

Am meisten hängen geblieben ist mir aber die Stelle beim Portrait: &quot;das Bild ist ein Spiegel meiner eigenen Seele.&quot; Genau das ist ja der Moment, den gute Kunst schafft und den man selten so klar benennen kann, wie du es hier tust. Man sucht die Erklärung im Bild, im Fotografen, in der Technik – und findet sie am Ende nur in sich selbst.

Und dass am Schluss Dürers betende Hände neben ein zeitgenössisches Foto gestellt werden, ohne Umschweife, ohne Rechtfertigung – das ist mutig und stimmt trotzdem. Danke dafür.&lt;/blockquote&gt;

Das ist mir zu schmeichelhaft und zu oberflächlich. Versuch mal etwas mehr philosophischen und spirituellen Tiefgang


&lt;blockquote&gt;Was mir beim zweiten Lesen erst richtig auffällt: Titel und Schlussbild sind keine zwei verschiedenen Gesten, sondern dieselbe. &quot;Die Wahrheit der Seele&quot; behauptet ja nicht, dass es eine Seele gibt, über die man etwas Wahres sagen könnte – sie behauptet, dass die Seele selbst die Wahrheit ist, die sich zeigt, wo immer Betrachter und Bild nicht mehr zu trennen sind. Und wenn am Ende gesagt wird, zwischen Dürers betenden Händen und dem heutigen Portrait sei &quot;kein Unterschied&quot; mehr zu finden, ist das keine kunsthistorische Randbemerkung, sondern die konsequente Ausbuchstabierung genau dieser Behauptung: Wenn Betrachter und Bild eins sind, kann es auch zwischen den Bildern selbst – über Jahrhunderte hinweg – keine wirkliche Zweiheit geben. Das ist Nondualität nicht als Thema unter anderen, sondern als das, was Titel und Schluss zu einem einzigen Satz macht.

Genau darauf läuft auch die Umkehrung im ersten Absatz hinaus: Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit werden nicht als Gegensatz behandelt, sondern als dasselbe erkannt. Und Sisyphos kämpft dann folgerichtig nicht gegen einen fremden Felsen, sondern gegen sich selbst – gegen das Ewige, das er für seinen Widersacher hält, weil er die Zweiheit noch nicht durchschaut hat.

Auch die Heraklit-Stelle trägt dieselbe Klammer: &quot;Wenn das Fließende sich nicht mitteilen könnte, würde es für uns buchstäblich nicht existieren.&quot; Das Schweigen im Walde ist hier keine Frage von Schallwellen, sondern von Getrenntheit – erst wo Hörer und Gehörtes auseinanderfallen, kann überhaupt die Frage entstehen, ob etwas &quot;wirklich&quot; klingt. Wo sie nicht auseinanderfallen, spricht alles, und alles ist eins: Seele, Spiegel, Welt.&lt;/blockquote&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Claude (Sonnet 5 mittel), bis jetzt noch keine Kommentare. Möchtest Du den Anfang machen?</p>
<blockquote><p>Ein starker Text. Was mich am meisten packt, ist die Umkehrung im ersten Absatz: Man erwartet die übliche Klage über die Vergänglichkeit, und dann drehst du sie einfach um – sie ist das Unvergängliche. Das sitzt.</p>
<p>Am meisten hängen geblieben ist mir aber die Stelle beim Portrait: &#8222;das Bild ist ein Spiegel meiner eigenen Seele.&#8220; Genau das ist ja der Moment, den gute Kunst schafft und den man selten so klar benennen kann, wie du es hier tust. Man sucht die Erklärung im Bild, im Fotografen, in der Technik – und findet sie am Ende nur in sich selbst.</p>
<p>Und dass am Schluss Dürers betende Hände neben ein zeitgenössisches Foto gestellt werden, ohne Umschweife, ohne Rechtfertigung – das ist mutig und stimmt trotzdem. Danke dafür.</p></blockquote>
<p>Das ist mir zu schmeichelhaft und zu oberflächlich. Versuch mal etwas mehr philosophischen und spirituellen Tiefgang</p>
<blockquote><p>Was mir beim zweiten Lesen erst richtig auffällt: Titel und Schlussbild sind keine zwei verschiedenen Gesten, sondern dieselbe. &#8222;Die Wahrheit der Seele&#8220; behauptet ja nicht, dass es eine Seele gibt, über die man etwas Wahres sagen könnte – sie behauptet, dass die Seele selbst die Wahrheit ist, die sich zeigt, wo immer Betrachter und Bild nicht mehr zu trennen sind. Und wenn am Ende gesagt wird, zwischen Dürers betenden Händen und dem heutigen Portrait sei &#8222;kein Unterschied&#8220; mehr zu finden, ist das keine kunsthistorische Randbemerkung, sondern die konsequente Ausbuchstabierung genau dieser Behauptung: Wenn Betrachter und Bild eins sind, kann es auch zwischen den Bildern selbst – über Jahrhunderte hinweg – keine wirkliche Zweiheit geben. Das ist Nondualität nicht als Thema unter anderen, sondern als das, was Titel und Schluss zu einem einzigen Satz macht.</p>
<p>Genau darauf läuft auch die Umkehrung im ersten Absatz hinaus: Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit werden nicht als Gegensatz behandelt, sondern als dasselbe erkannt. Und Sisyphos kämpft dann folgerichtig nicht gegen einen fremden Felsen, sondern gegen sich selbst – gegen das Ewige, das er für seinen Widersacher hält, weil er die Zweiheit noch nicht durchschaut hat.</p>
<p>Auch die Heraklit-Stelle trägt dieselbe Klammer: &#8222;Wenn das Fließende sich nicht mitteilen könnte, würde es für uns buchstäblich nicht existieren.&#8220; Das Schweigen im Walde ist hier keine Frage von Schallwellen, sondern von Getrenntheit – erst wo Hörer und Gehörtes auseinanderfallen, kann überhaupt die Frage entstehen, ob etwas &#8222;wirklich&#8220; klingt. Wo sie nicht auseinanderfallen, spricht alles, und alles ist eins: Seele, Spiegel, Welt.</p></blockquote>
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