Das Freund-Feind-Denken, artet, ehe man sich’s versieht, in eine handfeste Paranoia aus und die ist wiederum eine selbst erfüllende Prophezeiung. Nicht nur selbst erfüllend, sondern auch selbst verstärkend, bis hin zum Krieg. Krieg ist eine hoch ansteckende Geisteskrankheit, die sich durch Schaden zufügen, gemeint als Abschreckung durch Erzeugung von Angst und Schrecken, überträgt. Symptome: Hass, Mordlust, Sendungsbewusstsein, Größenwahn. Je mehr die allgemeine Grausamkeit zunimmt, desto mehr wähnt man sich als Gesandter Gottes, beauftragt, das Böse, in Gestalt des Feindes, ein für alle mal auszurotten. Man wird unfähig, zu erkennen, dass der Feind genauso tickt, weil man sich strikt weigert, sich auch nur für eine Sekunde das Streitobjekt, den Zankapfel, aus der Perspektive des Feindes zu sehen. Und sobald es Tote gibt, dürfen sie nicht umsonst gestorben sein.
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Die Montagsspaziergänge entstanden als Bürgerbewegung während der Corona-Pandemie und knüpften bewusst an die historischen Montagsdemonstrationen der DDR-Wendezeit an. Die folgende Rede wurde 2022/23 auf einem solchen Spaziergang gehalten und vermittelt die Gedanken eines selbsterklärten Skeptikers der Generation 1948 zu den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Zeit.
Vor 3 Wochen wurde ich gefragt, ob ich vielleicht zum Jahreswechsel eine aufbauende Rede, eine Kraft gebende Rede halten möchte, natürlich, nichts lieber als das, aber womit? Welche Entwicklungen geben Anlass zur Hoffnung?
Zunächst möchte ich mich vorstellen. Ich heiße Alfred Peter Herrmann und bin Jahrgang 48. Schon früh habe ich gehört, der Jahrgang 48 sei der „skeptische“ Jahrgang, und immer wenn ich einen Gleichaltrigen skeptisch daherreden höre, muss ich daran denken, und falls ich ihn auf seinen Jahrgang anspreche, hat er meistens auch schon davon gehört.
Für uns 48er wäre also der Skeptizismus so eine Art Weltanschauung , die uns in die Wiege gelegt wurde wie etwa auch das Sternzeichen. Der Skeptizismus und auch die Skeptiker haben allerdings seit Jahren, und vor allem seit Corona, einen immer schwereren Stand, wir erleben so ne Art – Faschismus will ich’s nicht nennen – Massenphänomen, so ne Art Herdenbewegung, die dem Skeptizismus und vor allem den Skeptikern feindselig gegenübersteht. Das Bild der Herde ist nicht weit hergeholt, schon Plato hat sich dieses Bildes bedient und wenn man vor Fremden sagt, der Mensch sei ein Herdentier, dann wird das in der Regel als selbstverständliche Plattitüde angesehen.
Diese Herde rückt eng zusammen, wenn Gefahr droht, wenn die Leitwölfe Gefahr ausrufen oder besser, die Leithammel, denn die Lieblingsherde der Staatsphilosophen ist die Schafherde, mit Hirte und Schäferhund, die sind wiederum das Personal des Herdenbesitzers, welches ebenso wie die Leithammel mit Peitsche und Zuckerbrot, also Furcht, Angst und Schrecken, bzw. Futter, Auslauf und Sonnenschein auf Trab und bei Laune gehalten wird.
Als mir im März 2020 ein Freund, der jetzt keiner mehr ist, Vorhaltungen machte, ich sei ein Corona Verharmloser, ob ich den Schuss nicht gehört hätte, antwortete ich, ich hätte wohl den Schuss gehört, aber auch den darauf folgenden panischen Galopp der Herde.
Aber einige durchschauen das Spiel, galoppieren nicht blind in die gewünschte Richtung, sondern – wenn eine kritische Masse erreicht wird – stellen sich den Peinigern und Ausbeutern entgegen. Das nennt man Revolution, und die kommt in der Entwicklung der Menschheit regelmäßig vor, man denke nur an die Oktoberrevolution und davor die Französische Revolution. Beide haben die herrschende Oberschicht, die Machteliten hinweggefegt, welche daher diesen aufklärerischen Impuls in der Masse scheuen wie der Teufel das Weihwasser und deshalb ganz schnell dabei sind, die Rädelsführer, die sie für die aufgeklärtesten halten, erschießen zu lassen oder sonst wie ein Exempel zu statuieren. Wie gehts eigentliche Assange oder Ballweg? Sie schmachten im Kerker, als wär Mittelalter!
Die Revolution frisst zwar ihre Kinder, die neuen Herren sind oft schlimmer als die alten, aber nach den napoleonischen Kriegen erblühten im 19. Jahrhundert Früchte der Aufklärung, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte: die deutsche Romantik, der „Output“ der deutschen Dichter und Denker, der weltweit als eine, geschichtlich betrachtet, höchste Entwicklung des menschlichen Geistes angesehen wird. Zuckt hier niemand zusammen, wenn ich die Werke der deutschen Dichter und Denker „Output“ nenne? Ihr Bachelor! Ihr Master-Bachelor!
Hier in Bonn denkt man natürlich an Beethoven. Aber ich denke zum Beispiel auch an Sir Karl Popper, den Papst der Wissenschaftstheorie, er war ein Skeptiker vor dem Herrn, berief sich laufend auf Immanuel Kant, den deutschen Philosophen der Aufklärung.
All diese Dichter und Denker haben immer zuvorderst die Wandelbarkeit und das Dualistische unseres Daseins betont. Es ist eine ewige Wahrheit, dass nichts so bleiben kann, wie es ist. Und doch klammern wir uns zwischen Geburt und Tod an die Idee der Beständigkeit, klammern den Tod aus und blicken mit Feindseligkeit auf die Zweifler, die Taugenichtse, die Skeptiker, die Querdenker, und indem wir den Zwecken der (dem Streben nach) Beständigkeit huldigen, laufen wir Gefahr, durch das Errichten von Mauern uns einzukerkern und unsere Menschlichkeit zu verlieren.
Dieser Gefahr wollen die Skeptiker entgehen. Sie hinterfragen die Botschaften der Corona-Gläubigen, der Pharmaindustrie und der Corona-Strategen, sie lassen sich vom Angst-Galopp der Herde, der eine Spur der Verwüstung hinterlässt, nicht mitreißen, und werden dafür als schwarze Schafe gebrandmarkt.
Wir sind die Schwarzen Schafe!
Die normalerweise auch zuerst geschlachtet werden. Aber wir wehren uns! Bevor wir geschlachtet werden, rufen wir den braven Schafen zu: Aufklärung bedeutet, den Lämmern sagen, dass sie geschlachtet werden!
Die Schafe schlafen nicht. Sie wissen es durchaus! Sie sagen sich aber: sterben müssen wir ohnehin, es geht darum, dass wir bis dahin angenehm leben, und dass wir jetzt vorzeitig geschlachtet werden, daran glauben wir nicht. Daran möchten wir nicht glauben, gerade wenn wir dran glauben müssen. Wir möchten nicht glauben, dass die Massnahmen und die Impfkampagne zur aktuell erhöhten Übersterblichkeit führten. Wenn die Leute nicht mehr so alt werden, gibt es neue Todesursachen oder die alten haben zugenommen oder beides.
Die Übersterblichkeits-Statistik kann man kaum fälschen, weil nur der faktische Tod, nicht jedoch Symptome berücksichtigt werden. Alle paar Monate guck ich mal bei Euromomo nach. Leider sind auch dort die Jahrgangsstärken nicht herausgerechnet, aber wir kennen alle Tom Lausen und Co., die das tun mit maximaler Transparenz, sodass jeder Eingangsdaten, Verarbeitung und die Darstellung der Ausgangsdaten selbst nachvollziehen kann. Sonst ist das keine Wissenschaft. Wenn Weißkittel ihre vermeintliche Autorität, ihre angebliche Weltgeltung betonen, um scheinbar gesichertes Wissen, was hinter verschlossenen Türen ausgeheckt wurde, als alternativlos zu präsentieren, dann handelt es sich nicht um Wissenschaft, sondern um Propaganda. Da hat man immerhin die Chance, das zu entlarven.
Raffinierter ist die Propaganda, deren Aussagen stimmig erscheinen und sogar nachprüfbar sind, bei der aber der Kontext, den man zum Verständnis braucht, weggelassen und verschwiegen wird. Die meisten Leute wissen bis heute nicht, dass am 11. September noch ein drittes Gebäude, 100 Meter breit und 186 Meter hoch, eingestürzt ist, davon die ersten zweieinhalb Sekunden im freien Fall. Vergessen Sie das schnell wieder, sonst laufen Sie Gefahr, demnächst als Verschwörungstheoretiker verunglimpft zu werden.
Man muss in einer Demokratie verlangen, dass solche katastrophalen Ereignisse, sei es ein monströser Terroranschlag oder eine Vireninvasion, mit bester Wissenschaft von den besten Wissenschaftlern untersucht werden. Aber wahrscheinlich findet man keine besten Wissenschaftler mehr, denn beste Wissenschaftler sind ja skeptisch, und skeptische Denker wurden ja im Zuge der Corona Angstkampagne ausgesondert, besser gesagt, mit Kampfmitteln weit unter der Gürtellinie unmöglich gemacht, und den anderen, dem Mainstream kann man nicht mehr vertrauen, weil sie ihren möglicherweise vorhandenen Skeptizismus und ihre möglicherweise vorhandene Kritikfähigkeit an der Garderobe abgegeben haben. Dort hat man ihnen den Frack bzw. die Eintrittskarte für die Feine Gesellschaft überreicht. Es sieht so aus, dass wir uns selber schlau machen müssen. Indem wir uns z.B. selber die Übersterblichkeitskurven angucken.
Es muss doch Verdacht erregen, wenn vergleichsweise spottbillige Untersuchungen, die die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus zuverlässig bestimmen könnten, wie z.B. Längsschnitt Untersuchungen mit repräsentativen Stichproben, jahrelang unterbleiben oder sogar der Bonner Topvirologe Streeck, der in Heinsberg einfach seine Arbeit gemacht hat, eingeschüchtert wurde. Ich vermute, weil sein dort ermitteltes Risiko, nach einer Ansteckung zu sterben, nur knapp über dem der Influenza lag. Laschet hielt an ihm fest und wurde in den Augen der Machteliten ein unsicherer Kandidat, sein Lacher an der Ahr war nur vorgeschoben. Personal, das nicht mitzieht, ist die längste Zeit Personal gewesen.
Es bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass die Machteliten, die Herdenbesitzer, um im Bild zu bleiben, wie eh und je mit Erzeugung von Angst und Schrecken regieren, wenn sie die Herde zu ihrem Vorteil kontrollieren wollen. Die Geschichte der europäischen Aufklärung ist deshalb an einem historischen Tiefpunkt angelangt, und gleichzeitig die Gegenaufklärung auf dem Höhepunkt, weil die Herdenbesitzer sich ungern in die Karten schauen lassen.
Aber die Karten liegen offen da, es handelt sich um Null ouvert, jeder könnte sehen, dass die faktische Macht von dem Kartell der Herdenbesitzer ausgeht, von Milliardären, die sich mit Privatjets besuchen, gerne ihre 80 Meter Yachten und 2000 qm Villen vorzeigen und einmal im Jahr in Davos einfliegen, um ihrem begnadeten Zeremonienmeister, Klaus Schwab, Referenz zu erweisen. Diese Clique stellt sich über jedes Gesetz. Sie geht über Leichen, um ihre Ziele zu erreichen, deshalb nenne ich sie Mafia. Es handelt sich um organisierte Kriminalität. Die Staaten mit ihren Steuerzahlern werden systematisch ausgeplündert.
Diese Mafia ist jedoch so dumm wie Krebs. Erst der Lehman Brothers Schock hat ihnen zu Bewusstsein gebracht, dass der erwartete Zusammenbruch der Großen Melkkuh mit ihrem Goldenen Kalb auch ihren Untergang bedeuten kann. Der „Große Umbruch“ des Klaus Schwab, der das abwenden soll, ist alter Wein in neuen Schläuchen: Brot und Spiele für die Ohnmächtigen, Totale Macht für die Machteliten, für die neuen Trans-Menschen, die ihre persönliche Macht mit göttlicher Macht verwechseln, weil sie daran glauben, die Mensch-Maschine frei programmieren zu können.
Eure Allmachtsfantasien schießen ins Kraut.
Aber euer Wunsch ist nicht mein Befehl,
euer Hochmut kommt vor dem Fall,
dem All gefällt der Freie Fall,
wir gehen nicht in den Stall,
wir warten auf den Großen Knall.
Die Zukunft gehört den freien, selbstverantwortlichen Mitgliedern der Menschheitsfamilie, die zu Mitgefühl und Zuneigung, zur Liebe, fähig sind. Wir brauchen Leuchttürme der Liebe! Sie erlangen Freundschaft durch Wahrheit, Selbstachtung durch Unbestechlichkeit, Erkenntnis durch Verständnis. Sie werden auf den Trümmern der Rüstungskonzerne, Giftküchen und Maschinenwüsten eine neue, lebenswerte Lebenswirklichkeit aufbauen, wo jede bewusste Existenz aufs Höchste geschätzt wird, wo der Mensch nicht mehr ein Mittel zum Zweck ist, sondern ein Gegenüber auf Augenhöhe, zur Selbsterkenntnis, dem Endpunkt und Ziel jeder Aufklärung, bestimmt.
Vielen Dank.
Wie entstehen Kriege? Und was können wir tun, um sie zu vermeiden? Diese Fragen beschäftigen die Menschheit seit Jahrtausenden. Der folgende Essay, geschrieben im Herbst 2022 vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs, versucht eine unkonventionelle Antwort – fernab der üblichen politischen Lager und ihrer Gewissheiten.
Wir sollten vor allem Hass und Dummheit vermeiden oder besser überwinden. Wir müssen uns überwinden, die Lage mal aus der Perspektive des Feindes zu betrachten. Überrascht werden wir feststellen, dass er in den gleichen Kategorien denkt wie wir: Besitzstandswahrung, Prosperität, Stolz, Selbstachtung, Solidarität mit Seinesgleichen. Beim Verhandeln versucht er, seine Pfunde möglichst geschickt zum Einsatz zu bringen. Wenn er Krieg führt, dann nicht weil er böse ist oder böse geworden ist, sondern weil sein Kontrahent böse geworden ist und dadurch zum Feind, der nur noch die Sprache der Waffen, die Sprache der mörderischen Gewalt versteht.
Wie kommt es dazu? Wo doch so viel Mühe von beiden Seiten darauf verwendet wurde, die divergierenden Interessen in und durch Vertragswerke so auszuhandeln, dass keiner sich über den Tisch gezogen fühlt, so dass der natürliche gegenseitige Respekt erhalten bleibt. Es wäre klug, sich an unterschriebene Verträge zu halten, dann können nämlich alle Seiten prosperieren. Das nennt man Zivilisation. Leider ist das nur ein warmer Mantel, unter dem der alte wilde Barbar haust, der zuvorderst in Machtkategorien denkt. Die Macht kommt aus dem Geldbeutel oder dem Gewehrlauf. Und von Gott. Denn wenn einer mächtiger geworden ist als andere, vielleicht sogar mächtiger als alle anderen, glaubt er sich mit Gott im Bunde, sein Wille geschehe, denn es ist auch der Wille des Herrn, und der konfligierende Wille des Vertragspartners ist nur lästig, und wenn er bei meinen kleineren Vertragsverletzungen und gebrochenen Versprechungen aufschreit, sogar teuflisch. Logisch!
Hier kann erwähnt werden, dass die USA, ein bibelfestes, christlich fundamentalistisches Land, mit einem Militärhaushalt, so groß wie der der 10 nächst-größten Länder, einschließlich Russland, es sich herausnimmt, jeden Vertrag nach Belieben zu brechen. Das wirkt extrem ansteckend auf die enttäuschten Vertragspartner, sie können aber der Supermacht keinen Paroli bieten. Diese Weltordnung, die jetzt zu Ende geht, nannte man Pax Amerikana, ein unerhörter Euphemismus angesichts von Dutzenden Angriffskriegen und vom CIA gemanagten „Regime Changes“ – man sollte besser von War Amerikana sprechen. (Mein Spielzeug-Colt als Kind trug die Aufschrift „PEACEMAKER“ – „War-Maker“ wäre ehrlicher gewesen). The Land of the Free, God’s own Country ist so außergewöhnlich toll, dass all diesen zurückgebliebenen Kulturen dort draußen nichts besseres passieren kann, als der American Way of Life. Die widerspenstigen Völker, die an ihren lächerlichen Traditionen hängen, kann man durch konsequente und konsistente, kurz- und langfristig angelegte Personalpolitik von oben und gelegentliche disruptive Technologiesprünge, begleitet von unbefristetem Dumping der amerikanischen Finanz- und Plattformkonzerne, den Zahn ziehen, zu ihrem „Glück“ zwingen.
Diese Sichtweise wird im sog. Westen als antiamerikanisch, in der Steigerung als „krankhaften Hass auf Amerika“ geschmäht, leider schaffe ich es nicht, die USA und ihre korrupten Propagandisten, die unverhohlen einen Krieg gegen die Atommacht Russland vorbereiten, als „God’s own Country“ anzusehen. Da bin ich in guter Gesellschaft. Wer mal in Mittelamerika, Südamerika, Afrika oder Asien gereist ist, sich mal vom Hotelpool entfernt und unter die Leute gemischt hat, mit ihnen geredet hat, dem könnte dämmern, warum bei uns bald die Lichter ausgehen. Götterdämmerung! Gute Nacht!
Hier greift ein Totalitarismus, eine plumpe Feindseligkeit um sich, wie ich es nicht möglich gehalten hätte, offenbar hervorgerufen durch Seuchenangst und Kriegsangst. Selbst intelligente Freunde glauben, dass Russland die Pipelines gesprengt hat. Wenn ich Ihnen sage, dass es völlig widersinnig ist, dass sie ihre eigenen Milliarden Investitionen, mit denen sie auch Druck ausüben wollen, in die Luft sprengen, fangen Sie an mich zu hassen.
Es gibt einen gemeinsamen Nenner all dieser die Bevölkerung bedrohenden Inszenierungen der Finanzmafia, sei es Bargeldabschaffung, Totalüberwachung, Corona Terror, Islamistischer Terror (wo ist denn der abgeblieben?), Energieverknappung, böser Putin (Saddam, Milosewitsch, Gaddhafi, Assad usw.), Inflation, und das ist der unwiderstehliche Zug zum Totalitarismus! Der nimmt gerade wie vor hundert Jahren ungeheuer Fahrt auf. Mit dem Grundgesetz, der freiheitlich demokratische Grundordnung wurde nach den Erfahrungen der Weltkriege ein Bollwerk errichtet, das allerdings seither übel zugerichtet wurde. Pluralismus? Pressefreiheit? Gewaltenteilung? Grundrechte? Nur noch auf dem Papier. Die entfesselte Finanzmafia der Spekulanten schreibt im narzisstischen Machtrausch den Staaten die Gesetze und raubt sie dennoch schamlos aus (cum cum ex). Die Alarmzeichen werden immer schriller, aber der Biedermann bietet den Brandstiftern den weißen Bauch! Im inbrünstigen Glauben, dadurch verschont zu werden. Da kennen sie ihre Brandstifter schlecht!
Plakat Vorschläge:
Menschlichkeit stärkt das Immunsystem.
Gute Ernährung stärkt das Immunsystem.
Eine warme Wohnung stärkt das Immunsystem.
Ein auskömmliches Einkommen stärkt das Immunsystem
Gute Gesellschaft stärkt das Immunsystem
LauterBank macht krank
Lauterbach macht Krach
Lebensmittel Spekulation regulieren.
Kriegswaffen Spekulation regulieren.
Medikamenten Spekulation regulieren
Globale Finanzmonopole entmachten/regulieren
Big Brother BlackRock
Würde, Anstand, Selbstachtung, statt Korruption, Kriminalität und schamlose Bereicherung
Erinnerungen an den „Gasnot-Herbst“ 2022: Als Deutschland plötzlich ohne russisches Gas dastehen könnte und die Republik in helle Aufregung geriet. Was damals dramatisch erschien, liest sich heute wie Satire – dieser Text war es schon damals.
Dumpf dampft der Rumpf!
Gasmasken Hersteller befürchten Gasangriffe!
Spürbare Entlastung: kaum noch Gas im Umlauf
Damals, als die Israelis Angst vor Saddams SCUD Raketen hatten

Im Gegensatz zu den neuen Narrativen (corona, Angriffskrieg …), die auf breitester Front befeuert und gepflegt werden, ist so ein altes Narrativ starr und abgehangen, es flutscht nicht wie Seife aus der Hand. Man darf übrigens nicht sagen: das war ein inhouse Job, das wäre wirklich eine Verschwörungstheorie, sondern: „WTC7 wurde gesprengt. Überprüfe das“. Wenn Ja, ist der ganze offizielle Bericht eine Verschwörungstheorie, alle Urteile sind Makulatur, eine neue Untersuchung z.B. durch die Vereinten Nationen ist zu fordern, angesichts der fürchterlichen Folgen (die U.S. Kriege bis zum Ukraine Krieg, Erosion des Völkerrechts usw. Guantanamo, Assange)
Frieden Schaffen mit Waffen. Die Meinung jeder Mehrheit. Meines Erachtens widerspricht das dem Geist des GG, das die Würde des Menschen ganz oben anstellt. Danach ist schon das Aufrechnen von Opferzahlen gegen die Menschenwürde. Ich nenne das „Kriegslogik“. Mal ganz davon abgesehen, dass die gigantische Blutspur des Menschen, die er unter seinesgleichen regelmäßig anrichtet, in der Tierwelt einmalig ist, nur Ameisen tun es uns da gleich, was i.d.R. mit Völkermord endet, ist diese kalte Kriegslogik auch das Markenzeichen des Great Reset, Klaus Schwab und überhaupt des Transhumanismus. Mein erster Eindruck von Harari, den mir meine Tochter empfohlen hat war: eiskalt, menschenverachtend, 100% materialistisches Weltbild, muss ich, nachdem ich ein Buch von ihm gelesen habe, nicht revidieren. Das ist antiaufklärerische Denke vom Feinsten! Was mich heute getröstet hat, ein phantastischer Beitrag, den ich in den höchsten Tönen loben möchte: Gerald Ehegartner: Die Wiederentdeckung der Seele und die Rettung des Menschen
Dieser Beitrag taugt für mich geradezu als Manifest der Demokratiebewegung 2020
Eben, nach dem Tatort, ich wollte schon abschalten, weil ich Anne Will erwartete, die in letzter Zeit die Hohlheit ihrer Texte durch immer strengeren Blick wettzumachen versucht, da seh ich, in festlichem Rahmen, die Frau des Burda Chefs (Furtwängler), an einem der schönsten Orte Münchens, wie sie Sir Simon Rattle, der in die Fussstapfen eines Russen tritt, der nicht dazu zu bewegen war, sich öffentlich von Putin zu distanzieren, überschwänglich als einen der größten zeitgenössischen Dirigenten begrüßte. Er durfte selber ansagen, was sie gleich spielen werden, Höhepunkte des angelsächsischen Filmmusikschaffens „Star Wars“, „Harry Potter“, „Robin Hood“ und „Tom & Jerry“. Auf auf zur munteren Jagd! Ich ahne, was Beethoven davon halten würde – zu dumm, dass ich mein Lichtschwert verlegt habe.
Ein 68er zwischen Vietnamprotesten und Corona-Spaltung
Hofgarten Wiese, Bonn • 23. Juni 2022
„Man muss auf die Straße gehen, um seine Selbstachtung zu behalten“ – so fasst ein Zeitzeuge der 68er-Bewegung seine Motivation zusammen. Auf der geschichtsträchtigen Wiese vor der Bonner Universität erzählt er von seinem Weg vom Vietnamkriegs-Protest bis zu den gesellschaftlichen Verwerfungen der Corona-Zeit.
Damals wie heute: Der Kampf um die Demokratie
1968 gingen sie gegen Bombenteppiche und für Aufklärung auf die Straße. Heidelberg war die Logistikzentrale für den Vietnamkrieg, die Polizei noch von „echten Nazis“ geführt. Heute sieht der ehemalige Student erschreckende Parallelen: gesellschaftliche Spaltung, Diffamierung Andersdenkender, und die Gefahr einer „Totalüberwachung, wie es sie noch nie gegeben hat.“
Wenn Freunde zu Fremden werden
Das Schmerzhafteste an der Corona-Zeit? Als die eigene Tochter Angst hatte, der Vater könnte zum „Verschwörungstheoretiker“ werden. Wenn rationale Argumente plötzlich als Feindseligkeit wahrgenommen werden und langjährige Freundschaften zerbrechen.
Zwischen Hoffnung und Resignation
„Wir waren damals sicher 10%, wenn nicht sogar 20% der Gesellschaft“ – heute fragt er sich, ob der Kern derer, die Demokratie und Aufklärung hochhalten wollen, nicht geschrumpft ist. Dennoch bleibt er optimistisch: Wenn die kritische Masse erreicht ist, kann auch eine ganze „Herde“ plötzlich ihre Richtung ändern.
Ein Interview über Generationenkonflikt, demokratische Traditionen und die Frage: Wie diskutiert man mit Andersdenkenden, ohne Freunde zu verlieren?
Aufgezeichnet im historischen Hofgarten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo bereits Generationen von Studenten für ihre Überzeugungen eingetreten sind.