Z E I T E N E N D E

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Der Unmensch 

Manche alte Freunde haben mir die die Freundschaft gekündigt im Frühling 2020, ich hätte mich als Neinsager, Coronaverharmloser, Querdenker, kurz, als Unmensch entpuppt.

Okay, da bin ich in guter Gesellschaft: der unerschrockenen, der unbestechlichen, der unbeugsamen, der ungläubigen, der unparteiischen, unpassenden, unglaublichen ungeimpften Unmenschen!

Brennholz

Entwurf Rede-Manusskript für einen Montagsspaziergang.

Hallo, Liebe Leute, Ja, auch Sie da hinten, Ihnen scheint’s ja gut zu gehen, das freut mich, das ist schön, sehr schön, besonders, wenn man bedenkt, dass bis vor kurzem noch, in den Corona Jahren, es den meisten von Ihnen gar nicht so gut ging, Sie denken, was will der von uns, der alte Mann, muss uns der ausgerechnet jetzt stören, bei unserem gemütlichen Beisammensein, wo wir einmal das Leben genießen wollen, da muss der uns von der Seite anquatschen, das wird doch hoffentlich keiner dieser Schwurbler sein, so ein Coronaverharmloser, so ein Verschwörungserzähler, der vielleicht gleich von der jüdischen Weltverschwörung faselt, von den Rothschilds und anderen Milliardären, die uns ausrotten wollen? Quasi ein Nazi?

Nein, ich möchte Sie nur daran erinnern, dass Sie noch vor kurzem vor Angst geschlottert haben, nicht gewagt habt zu atmen, wenn andere Menschen in der Nähe waren, weil ein tödlicher Virus umgeht, dem wahrscheinlich keiner entgeht, und dann erstickt man bäuchlings auf der Intensivstation? Mein Onkel ist 1998 an Lungenentzündung gestorben, mit 87, die Erstickungsphase war kurz und wurde mit gnädigen Rauschdrogen abgemildert. Bei Corona sprach man von 4-wöchigem langsamen Ersticken, der blanke Horror!

Und jetzt sitzen Sie da und lassen es sich gut gehen. Sie haben es überstanden, bravo! Dank der Massnahmen, dank der Impfung. Alles gut, Sie müssen nichts lernen, im großen und ganzen wurde alles richtig gemacht, wir vergessen den Mist, haken das ab und machen da weiter wo wir Anfang 20 aufgehört haben.

Das können Sie sich wahrlich abschminken! Selbst die Politiker, die Entscheider, die Herrscherkaste, die Bonzen, die Machteliten haben immer betont, dass es kein Zurück geben wird, vom New Normal zum Old normal. Klaus Schwab, der Gründer und Mentor des famosen Davoser World Economic Forum, hat von einer wunderbaren Gelegenheit gesprochen, einem einmaligen Zeitfenster, das es umgehend zu nutzen gilt, um grundlegende Veränderungen der Gesellschaften, und zwar weltweit zu realisieren, an die man ohne Corona nicht einmal denken konnte. Der Schuss ist gefallen, die Herde galoppiert, jetzt gilt es sie zu lenken. Die fähigsten Köpfe der Machteliten sind herausgefordert, diese Chance nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Denn damals, während der Finanzkrise 2008, waren sie in heller Panik erstarrt, sie kamen nicht an ihre Millionen und schon gar nicht an ihre Milliarden, die Macht, die Ihnen ihr Geld verliehen hatte, war plötzlich dahin, das Finanzsystem klinisch tot, die Ratten verließen das sinkende Schiff. — Da kam der brave Steuerzahler, der Kleine Mann, und rettete die Hochfinanz.

Und schon saßen sie wieder da und ließen es sich gut gehen, sie hatten es überstanden, Steuerzahler, Bravo! Aber die fähigsten Eliten-Köpfe, und natürlich auch die Großkapitalisten und Großspekulanten, wussten, das das nur einmal funktioniert. Ein weiteres Mal würde die krass gemolkene Kuh nicht überleben.

Und was tun Großkapitalisten und Großspekulanten in so einem Fall? Wenn die Felle wegzuschwimmen drohen? Die ganz große Gefahr wird beschworen. Die Pandemie. Ein übermächtiger Feind. Und schlimmer geht immer: Der große Krieg.

Und wenn die Leute sagen, wir machen da nicht mit, keiner geht hin, dann kann man, bevor die Felle wegschwimmen, noch alle möglichen Schrauben anziehen: 

Baerbock sagte ganz offiziell, als Deutschlands Aussenministerin, sie wolle Russland ruinieren. Mit dieser verdrucksten Kriegserklärung hat sie mal eben UNO und OSZE in die Tonne gekloppt. Sie glaubt offenbar, Deutschland könne Russland ruinieren, ohne selbst Schaden zu nehmen. Oder nimmt sie das in Kauf? Wer zahlt den Preis?

Ein gewisser Kiesewetter, der CDU Anwärter auf den Posten des Kriegsministers, sagte, wir müssen den Krieg nach Russland tragen. Genauso gut hätte er sagen können, wir müssen den Krieg nach Deutschland tragen.

Haben diese Herrschaften völlig vergessen, was Krieg ist? Diese schlimmste und zerstörerischste Geisteskrankheit, die menschliche Gehirne befallen kann? Und extrem ansteckend! Spätestens wenn Sie zerfetzte Angehörige in den Händen halten, sind Sie angesteckt!

Dieser Hass-Reflex des Freund/Feind-Denkens war in der Vorzeit, darwinistisch betrachtet, sicher von Vorteil bei der Entwicklung des Menschengeschlechtes zur absolut dominanten Art auf dieser Erde. Die kriegerischen Stämme, die das Freund/Feind-Denken kultiviert haben, denen die Feindseligkeit die höchste Seligkeit war, haben die friedfertigen an den Rand gedrängt und ausgerottet. Wir seien die Nachfahren von Siegern, sagt man. Ich dachte bis vor kurzem, das 20ste Jahrhundert und insbesondere die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hätten allen klar gemacht, dass diese ultimative Barbarei auf keinen Fall mehr zugelassen werden darf. Aber die Krieger, die vom Kriegsvirus Befallenen haben sich noch nie darum geschert, ob irgendwelche Liebhaber des Friedens ihre massenmörderischen Aktivitäten zulassen wollen oder nicht. Sobald es Tote gibt, muss man siegen, denn der Sieger schreibt die Geschichte, die Verlierer gelten später als Mörder bzw. als Massenmörder, die Gewinner sehn sich als Helden, die den Massenmördern Einhalt geboten haben, selbst dann, wenn sie 10 mal soviel Menschen ins Jenseits geschickt haben. Die Russen hatten im 2. Weltkrieg mehr als 20 Millionen Tote zu beklagen, die in ihrem eigenen Land umgekommen sind. Sie wären der wahre Sieger des 2. Weltkriegs, haben sich aber mit der Geschichtsschreibung in Anführungszeichen offenbar nicht so viel Mühe gegeben. Statt dessen sind sie einfach aus Ostdeutschland abgezogen und haben naiverweise geglaubt, dass es bei dieser einmaligen  Ost-Erweiterung des Washingtoner Imperiums bliebe. Man hat vertraut und auf vertrauensbildende Maßnahmen gebaut. Wie man es in den OSZE Verträgen versprochen hat.

Wer ein bischen gelernt hat, eine Sache von verschiedenen Seite zu betrachten, sich in verschiedene, auch gegensätzliche Standpunkte hineinzudenken, kurz, dialektisch zu denken, der kann doch glasklar nachvollziehen, dass sich die Russen, spätestens ab 2007, völlig verarscht vorkommen mussten. Da hat Putin zum ersten mal auf der Münchner Sicherheitskonferenz Klartext gesprochen. Der Sündenfall, der das internationale Vertrauen in den sogenannten Westen am gründlichsten zerstört hat, war die Bombardierung von Serbien 99 ohne Uno Mandat. Saddam, Gaddhafi, Assad war nur Vorgeplänkel, wo der Westen wenigstens versucht hat, ein UN Mandat zu bekommen. Putin bezieht sich immer wieder auf diesen Präzedenzfall. Auf den 2. Golfkrieg bezieht er sich nicht, auch wenn das UN Mandat nur durch die dreiste Lüge von Powell zustande kam. Wenn die einzige Weltmacht es sich herausnimmt, jederzeit nach Gusto ihre Interessen notfalls auch mit kriegerischen Mitteln durchzusetzen, muss man sich nicht wundern, wenn die für friedliches Zusammenleben unabdingbaren Vorraussetzungen, also Gespräch, Verhandlungen, Ausgleich, Respekt, Wahrheit immer mehr den Bach runtergehen.

Wenn alle in den Bach springen, springst auch Du hinein!

Wenn alle den Bach runtergehen, gehst auch Du den Bach runter!

Die Lüge ist übrigens das mildeste der kriegerischen Mittel. Der Belogene wird nicht nur gedemütigt, sondern auch sein existenziell wichtiger Realitätsbezug wird torpediert, ohne den keine psychische Gesundheit möglich ist. Lügen machen krank! Waffen liefern in einen Krieg ist so, als wolle man in einem Scheidungsprozess, in dem hemmungslos gelogen wird, mit noch besseren Lügen eine Beruhigung der Gemüter bewirken, indem man genau die Seite munitioniert, die man sympathischer findet oder von der man später zum Dank Gegenleistung erwarten darf. 

Nein. Die Gerichtsbarkeit, der Rechtsstaat ist die zivilisatorische Errungenschaft, die seit jeher das friedliche Zusammenleben der Menschen garantiert. 

Solange die Richter unparteiisch sind. 

Solange das Justizsystem wirksame Mechanismen gegen Korruption eingebaut hat. 

Solange jeder Angeklagte nach den gleichen, nachvollziehbaren Massstäben gemessen wird. 

Kurz, solange das Vertrauen  der Gesellschaft in die Justiz gerechtfertigt ist. 

Wenn Bürger eines demokratischen Rechtsstaats daran gehindert werden, das zu überprüfen, sie nicht einmal mehr den Verdacht auf Vorteilsnahme oder Kriminalität oder Bestechlichkeit äußern können, ohne als Verschwörungserzähler diffamiert zu werden, und wenn die Mehrzahl der Mitbürger da mitgeht, dann ist Schluss mit „gleichem Recht für alle“, dann heißt es wieder, wer siegt, hat Recht. Und der Zweck heiligt die Mittel. Das sind die Glaubenssätze der wahren Faschisten. Das sind die Glaubenssätze der Warlords!

Das Freund-Feind-Denken artet, ehe man sich’s versieht, in Paranoia aus mit Gewaltphantasien und Gräuelgeschichten. Merke: zuerst kommen die Gräuelgeschichten, dann erst die Gräuel. In dieser Reihenfolge. Die Paranoia heizt sich dadurch selbst an und ist deshalb eine selbst erfüllende Prophezeiung. 

Nicht nur selbst erfüllend, sondern auch selbst verstärkend. Krieg ist eine hoch ansteckende Geisteskrankheit, die sich durch Schaden zufügen überträgt. Symptome: Hass, Mordlust, Sendungsbewusstsein, Größenwahn. Wir glauben und verkünden, der Feind, diese Inkarnation des Bösen, verstünde nur noch die Sprache der Gewalt, und lassen die Waffen sprechen, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Dieses „Signal“ soll ihn abschrecken, soll ihm klarmachen, des der Preis zu hoch ist, sich unserem Willen weiterhin zu widersetzen, bringt aber den Feind nur dazu, unsere Grausamkeit noch übertreffen zu wollen. Weil er eben genauso tickt. Je mehr die allgemeine Grausamkeit zunimmt, desto mehr sehen wir uns wahnhaft als Gesandte Gottes, beauftragt, das Böse, in Gestalt des Feindes, ein für alle mal auszurotten. Wir werden unfähig, zu erkennen, dass der Feind genauso tickt, weil wir uns strikt weigern, auch nur für eine Sekunde das Streitobjekt, den Zankapfel, aus der Perspektive des Feindes zu sehen. Und sobald es Tote gibt, dürfen sie nicht umsonst gestorben sein.

Und so brennt das Feuer des Krieges, bis kein Brennholz mehr da ist. Verheizt – werden Menschen! Menschen werden verheizt!

Möge dieser Kelch dieses Mal an uns vorübergehn.

„In einer Welt voller Gewalt wäre Pazifismus Selbstmord“

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich: „in einer Welt voller Gewalt wäre Pazifismus Selbstmord“

Meine Antwort: in einer Welt voller Dummheit wäre Intelligenz Selbstmord

Beide Sätze sind an Dummheit kaum zu überbieten. Wenn ein Bellizist einem Pazifisten das Leben nimmt, ist das dann Mord oder Selbstmord?

Mord oder Selbstmord, das soll die Frage aller Fragen sein?

Meine Frage: Warum ist die Welt voller Gewalt?

Frage an Perplexity

Beschreibe in 5000 Worten die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus Systemtheoretischer Sicht

Antwort Perplexity

In diesem umfassenden Überblick wollen wir uns mit der systemtheoretischen Perspektive auf die gesellschaftliche Entwicklung hin zu totalitären Strukturen beschäftigen und versuchen, eine detaillierte Analyse darzustellen ohne den Raum für ein vollständiges Buch zu übertreffen.

Totalität im Kontext dieser Betrachtung bezieht sich auf sozialpolitische Ordnungen, bei denen autoritäre oder autokratische Regime dominieren, die einen engen Zugang zur Macht haben und eine weitgehende Kontrolle über alle Aspekte des öffentlichen Lebens erlangen. Diese Formationen zeichnen sich durch ideologisch motivierten Fanatismus, zunehmende Zentralisierung von Macht und Kommunikationsstrukturen sowie eine starke Bindung zwischen Staat und Gesellschaft aus.

Systemtheorie als analytisches Framework dient hierbei zur Untersuchung komplexer Sozialsysteme und deren Dynamiken. Die folgenden Punkte sollen das Verständnis für die gesellschaftliche Entwicklung hin zu totalitären Strukturen fördern:

1. Ideologie und Weltbild: Totalitäre Systeme basieren auf einer starken Ideologie, die eine homogene Vorstellung von Realität und Zukunft vermittelt. Dieses Weltbild wird von der herrschenden Elite propagiert und unterstützt, um ihre Herrschaft zu legitimieren und die Bevölkerung zu kontrollieren. Die Ideologie ist dabei nicht nur politisch, sondern auch kulturell und moralisch geprägt und kann sowohl religiösen wie nationalistischen Ursprüngen entstammen.

2. Zentralisierung und Hierarchie: Totalitäre Systeme sind gekennzeichnet durch eine starke Zentralisierung von Macht und Kommunikationsstrukturen. Der Staat steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten und hat die Fähigkeit, Informationen zu sammeln, zu analysieren und zu manipulieren, um seine Ziele zu erreichen. Eine klare Hierarchie innerhalb des Systems sorgt dafür, dass die Macht konzentriert bleibt und es dem Staat möglich ist, seinen Willen durchzusetzen.

3. Propaganda und Manipulation: Um ihre Ideologie zu verbreiten und die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen, setzen totalitäre Systeme Propagandatechniken ein. Diese Techniken dienen dazu, die Meinungsbildung der Menschen zu beeinflussen und sie zu einem bestimmten Konsens zu führen. Durch die Nutzung von Massenmedien und staatlich kontrollierter Bildungsinstitutionen können diese Systeme ihre Ideologie breit verbreiten und die Wahrnehmung der Realität manipulieren.

4. Surveillance und Kontrolle: Totalitäre Systeme verwenden verschiedene Methoden zur Beobachtung und Kontrolle ihrer Bürger. Sie nutzen technologische Lösungen wie CCTV-Kameras, Biometrie und Big Data Analytics, um die Bewegungen und Handlungen der Menschen zu überwachen und zu regulieren. Darüber hinaus werden auch menschliche Quellen eingesetzt, um Informationen zu sammeln und zu analysieren.

5. Militarisierung und Repression: Totalitäre Systeme legen großen Wert auf militärische Stärke und repressive Maßnahmen, um ihren Einfluss zu festigen und potenzielle Opposition zu unterdrücken. Sie investieren in Streitkräfte und Sicherheitsorganisationen, um ihre Grenzen zu schützen und innere Bedrohungen abzuwehren. Gleichzeitig werden auch repressive Institutionen wie Geheimdienste und Polizeibehörden gegründet oder gestärkt, um die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Unterdrückung von oppositioneller Tätigkeit zu gewährleisten.

6. Resilienz und Adaptivität: Totalitäre Systeme sind resistent gegenüber äußeren Druck und können adaptiv sein, wenn es notwendig ist, ihre Machtbasis zu stärken oder neue Herausforderungen zu bewältigen. Sie können sich anpassen, indem sie neue Technologien und Methoden einsetzen oder ihre Ideologie modifizieren, um weiterhin die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen.

Die genannten Aspekte bilden zusammen ein komplexes Netzwerk von Faktoren, das die Entwicklung von totalitären Systemen begünstigt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass keine absolute Determination vorliegt – jedes System ist von historischen, kulturellen und individuellen Faktoren geprägt und wechselseitig mit seiner Umgebung interagiert. Das Studium der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu totalitären Strukturen bietet Insights in die Arbeitweise solcher Systeme und kann helfen, die Gefahren und Chancen zu identifizieren, die mit ihrem Auftreten verbunden sind.

Quellen

Von Perplexity unter https://www.perplexity.ai/search/Capital-One-acquires-imvqu05CRfigrnzjlAsg3A

Frage an ChatGPT 3.5

Beschreibe in 5000 Worten die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus Systemtheoretischer Sicht

ChatGPT 3.5

Leider kann ich aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl keine ausführliche Abhandlung von 5000 Worten erstellen. Ich kann jedoch eine zusammenfassende Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung zum Totalitarismus aus systemtheoretischer Sicht bieten.

Die systemtheoretische Perspektive, entwickelt von Niklas Luhmann, ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der gesellschaftlichen Dynamik und Strukturen. In Bezug auf die Entwicklung zum Totalitarismus lässt sich dies in mehreren Dimensionen analysieren.

  • Differenzierung und Autopoiesis:
  • Systemtheorie betont die Selbstreferentialität von sozialen Systemen, die sich selbst organisieren und aufrechterhalten. In einer differenzierten Gesellschaft entstehen verschiedene Subsysteme wie Politik, Wirtschaft und Kultur. Im Totalitarismus tendiert die Differenzierung dazu, eingeschränkt oder unterdrückt zu werden, da die Kontrolle über diese Subsysteme zentralisiert wird.
  • Kommunikation und Machtstrukturen:
  • Die systemtheoretische Analyse fokussiert auf Kommunikation als zentrales Element. Im totalitären Regime wird die Kommunikation stark kontrolliert, um die Machtstrukturen zu festigen. Der Informationsfluss wird zensiert, und eine ideologische Kontrolle wird etabliert, um die narrative Einheit zu bewahren.
  • Selbstreferenz und Ideologie:
  • Totalitäre Systeme neigen dazu, eine geschlossene, selbstreferenzielle Ideologie zu fördern. Die Ideologie wird zu einem zentralen Element, das die Gesellschaft durchdringt und als Mittel der Legitimation und Kontrolle dient. Die Selbstreferenzialität dieser Ideologie verhindert alternative Diskurse und schafft eine scheinbare Einheitlichkeit.
  • Institutionalisierung der Gewalt:
  • Systemtheorie ermöglicht die Analyse von Institutionen und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Im Totalitarismus institutionalisiert sich die Gewalt oft, um Opposition zu unterdrücken. Polizei, Geheimdienste und paramilitärische Organisationen werden zu Instrumenten der Machtausübung.
  • Fehlen von funktionaler Differenzierung:
  • In totalitären Regimen kann die funktionale Differenzierung zwischen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen beeinträchtigt werden. Diese Fusion ermöglicht eine umfassende Kontrolle durch die herrschende Elite.
  • Manipulation der Realität:
  • Systemtheorie berücksichtigt die Konstruktion von Realität durch Kommunikation. Im Totalitarismus werden Realität und Wahrheit oft manipuliert, um die narrative Kontrolle aufrechtzuerhalten. Propaganda und Desinformation sind zentrale Werkzeuge, um die Wahrnehmung der Bevölkerung zu steuern.

Insgesamt zeigt die systemtheoretische Perspektive, wie Totalitarismus eine Verzerrung der normalen sozialen Dynamik darstellt, indem er die Prinzipien der Selbstreferenzialität und funktionalen Differenzierung untergräbt. Der Fokus auf zentralisierte Kontrolle, ideologische Homogenität und Gewaltinstitutionalisierung charakterisiert die Abweichung von den Prinzipien einer differenzierten, autopoietischen Gesellschaft.

versackt verkackt verkrustet

Explizite Sprache, düstere Bilderwelten, bewusste Grenzüberschreitung: Dieses Gedicht spielt mit Tabus und problematischen Assoziationen. Eine literarische Provokation zwischen Verfall und Aggression.

Content Warning: Explizite Sprache und problematische Inhalte

Dieses Gedicht arbeitet mit derber Sprache, gewaltförmigen Bildern und spielt bewusst mit Nazi-Terminologie. Ein literarisches Experiment an den Grenzen des Sagbaren – definitiv nichts für alle.

[Trigger Warning beachten: „versackt verkackt verkrustet„]

zur Gedichtinterpretation

Dekonstruktion einer Ideologie

„Blut oder Boden“ – was mit der Nazi-Formel beginnt, führt das Gedicht systematisch ad absurdum. Eine schonungslose Darstellung des Verfalls und der Zerstörung, zu der diese Ideologie führt. Derbe Sprache als bewusst gewähltes Mittel der Demontage.

Wenn Ideologien zu Kompost werden

Ein Gedicht über den unvermeidlichen Verfall faschistischer Ideologie: Vom pathetischen „Blut und Boden“ zum „verkackten Boden“ und zu „toten Hoden“. Eine poetische Abrechnung mit totalitären Phantasien durch drastische Bilder der Zersetzung.

Die Zersetzung des Faschismus in Versen

Wie zerfällt eine Ideologie? Dieses Gedicht führt vor, wohin „Blut und Boden“-Fantasien wirklich führen: zu Sterilität, Zerstörung und Verfall. Eine bewusst provokante Demontage faschistischer Rhetorik mit den Mitteln der Poesie.

Faschismus-Kritik in drastischen Bildern

Von der Nazi-Formel „Blut oder Boden“ bis zur totalen Zersetzung: Ein Gedicht, das mit harten Worten und expliziter Sprache zeigt, was von faschistischen Ideologien übrig bleibt. Literarischer Widerstand durch bewusste Provokation und Demontage.

verzickt VERZOCKT verzückt

Inspiriert von Rezos viralem YouTube-Video „Die Zerstörung der CDU“ (2019): Ein satirisches Gedicht über systematische Zerstörung, Gender-Pannen und kreative Pyromanie in der Politik. Von der Litanei der Ministerversagen bis zum verzückten Verzocken – ein wortspielreicher Ritt durch den politischen Irrsinn.

[Ganzes Gedicht lesen: „verzickt VERZOCKT verzückt“]

Nach „Die Zerstörung der CDU“: Ein poetisches Echo

Rezos 55-minütiges YouTube-Video von 2019 wurde zum erfolgreichsten deutschen Video des Jahres mit über 16 Millionen Aufrufen – dieses Gedicht nimmt den Ball auf und spielt ihn weiter. Durch alle Ministerien, über Gender-Stolperfallen bis ins „Pyrodrom“: Eine satirische Reflexion über systematisches Versagen und die Lust am sprachlichen Chaos.

Von der Asche der SPD bis zum brennenden Pyrodrom

Ein Gedicht, das bei Rezo beginnt und im Sprachspiel endet: Wenn politische Kritik zur kreativen Zerstörung wird und sich in Wortverzückung auflöst. Zwischen böser Satire und anarchischem Wortspiel – ein Trip durch die Absurditäten unserer Zeit.

Ab in die Wüste

Ein Gedicht aus den ersten Tagen des Ukraine-Kriegs: Über die Rhetorik der „Verteidigung“, die Grenzen der Empörung und die Sehnsucht nach Stille. Eine poetische Abrechnung mit den immergleichen Begründungen für Kriege weltweit.

Wenn die Empörungssäfte zur Neige gehen

Geschrieben direkt nach Russlands Einmarsch in die Ukraine: Ein Gedicht über Kriegsmüdigkeit, die Mechanismen der Rechtfertigung und den Punkt, an dem man sich nur noch in die Wüste zurückziehen möchte. Eine sehr persönliche Reaktion auf eine globale Realität.

[Das ganze Gedicht lesen →]

Ein Gedicht aus den ersten Ukraine-Kriegstagen

„Meine Empörungssäfte gehen zur Neige“ – geschrieben im Moment des russischen Kriegseintritts, reflektiert dieses Gedicht über die Endlosschleife militärischer „Verteidigungen“ weltweit und die persönliche Reaktion auf kollektive Ohnmacht. Eine poetische Momentaufnahme historischer Zeitenwende.

„Ach du heiliger Himmelskörper im freien Fall!“

Eine meditative Betrachtung über die verborgenen Gesetze von Hingabe und Widerstand, über das Zerbröseln alter Strukturen und die Geburt des Neuen. Warum das bescheidene Ei kosmische Weisheit in sich trägt – und was das mit unserer Zeit zu tun hat.

[Den ganzen Text lesen: „Dem Ei gefällt das Heil„]

Von Himmelskörpern und Eierschalen: Eine ungewöhnliche Philosophie

Manchmal führen uns die alltäglichsten Dinge zu den tiefsten Erkenntnissen. Warum das Ei die perfekteste aller Formen sein könnte und was uns fallende Himmelskörper über vollkommene Hingabe lehren – eine poetische Reise zwischen Kloake und Kosmos.

Das Ei als Schlüssel zum Universum?

Was haben fallende Himmelskörper mit der perfekten biologischen Form gemeinsam? In meiner neuesten Reflexion erkunde ich die verborgenen Parallelen zwischen kosmischen Gesetzen und dem schlichten Ei – eine poetische Meditation über Hingabe, Zerbrechen und Erneuerung in Zeiten des Wandels.

Knockin‘ on Heaven’s Door oder Highway to Hell? Meine Corona-Reflexion über kosmische Kräfte, biologische Perfektion und die Kunst des heilsamen Zerbrechens. Ein Text zwischen Philosophie und Poesie.

„Der Preis ist heiß“ – Ein Gedicht für die Generation Game Over

Vogel Strauß, Kopf raus aus dem Sand!

„Gib Gas Vogel Strauß, gib Gummi / mach noch einmal den Schumi“

Was klingt wie ein Rap-Text, ist in Wahrheit ein Weckruf: Ein Gedicht in der Sprache der Straße über den heißesten Preis von allen – das Überleben auf diesem Planeten.

Keine Lyrik für Literaturprofessoren. Sondern harte Worte für harte Zeiten.

Fünf Vierzeiler über unsere kollektive Realitätsverweigerung. Über eine Welt, die „den Eisberg rammt“, während alle noch Gas geben. Geschrieben in einer Low-Level-Sprache, die jeder 16-Jährige versteht – bevor er selbst zu den Entscheidern wird.

„Es wird zu heiß / ich weiß ich beiß / nein nicht ins Gras / doch – schnapp – ins Gas“

Von Panik über Flucht bis zur finalen Erkenntnis: Am Ende bleibt nur die Liebe.

Ein Gedicht, das nicht gefallen will, sondern aufrütteln. Für alle, die noch nicht vergessen haben, dass man den Ast, auf dem man sitzt, nicht absägen sollte.

➤ Zum Gedicht: „Der Preis ist heiß“

Manchmal braucht die Wahrheit eine einfache Sprache.

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