Z E I T E N E N D E

Schlagwort: Erkenntnistheorie

Lieber Tenzin,

Mir scheint, du neigst neuerdings zur Wissenschaftsgläubigkeit. Wissenschaft: die Religion der Postmoderne. Es gibt keine objektive, endgültige Wahrheit in der Wissenschaft. Ich hatte selber die Ehre, in den 70gern einem Vortrag von Sir Karl Popper (der Papst der Wissenschaftstheorie) zu lauschen, in dem er u.a. darlegte, dass es keine, vom Wissenschaftler unabhängige, objektive Wahrheit gibt, die man nur zu entdecken braucht, vielmehr erzeugt der Wissenschaftler durch die Art seiner Herangehensweise, die von bisherigen Theorien abgeleitet sind, Ergebnisse, die von anderen reproduziert oder falsifiziert werden können. Es gibt keine Wahrheit, sondern nur Theorien, und die müssen auch noch falsifizierbar sein, denn nicht falsifizierbare Theorien sind „Glaube“ oder Tautologien. Die Weisheit der Leerheit von inhärenter Existenz macht keine Ausnahme bei der „objektiven Wahrheit“ der Wissenschaft, der Beobachter und das Beobachtete sind von einander abhängig und treten durch den Akt des Beobachtens  gemeinsam in die Existenz.

Das Messen von CO2 unter der Maske ist eine Schnapsidee, kaum vorstellbar, dass die von einem qualifizierten Wissenschaftler kommt. Ich hörte nur von Studien, die den CO2 Gehalt im Blut messen, da gibt es mehrere recht genaue, eingeführte Verfahren. Solche Studien kannst Du sicher ohne meine Hilfe finden.

Dem All gefällt der freie Fall

Mein philosophisches Vermächtnis. Ich phantasiere, dass lange nach meinem Ableben dieser Text berühmt wird – rajo24.de

Bis jetzt hat das noch kein Schwein verstanden, glaube ich. Schwein gehabt? Midjourney: „Schwein in der Stratossphäre zieht die Reißleine an seinem Fallschirm“

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Ein philosophisches Vermächtnis wartet darauf, verstanden zu werden

„Bis jetzt hat das noch kein Schwein verstanden“ – so bescheiden kommentiert der Autor seinen eigenen Schlüsseltext. Doch hinter diesem scheinbar rätselhaften Titel verbirgt sich eine der elegantesten Theorien über Bewusstsein, Realität und die Natur des Universums selbst.

Was passiert, wenn Neurowissenschaft auf Kosmologie trifft?

In diesem Text entwickelt der Autor eine faszinierende These: Unsere Neuronen erzeugen einen „Weltsimulator“ – eine symbolische Repräsentation der Realität. Aber Freude und Leid, die fundamentalen Qualitäten unserer Erfahrung, können nicht Teil dieser Simulation sein. Sie müssen eine Eigenschaft des „Alls“ selbst sein.

„Dem All gefällt der freie Fall“ – ein Satz, der sowohl physikalisches Gesetz als auch existenzielle Weisheit in sich trägt. Eine Einladung, die Kontrolle loszulassen und zu verstehen, dass selbst unsere tiefsten Empfindungen Echos einer kosmischen Qualität sind.

Ein Text, der Neurowissenschaft, Philosophie des Geistes und Spiritualität zu einer einheitlichen Vision verbindet.

➤ Zum vollständigen Text: „Dem All gefällt der freie Fall“

Vielleicht wird dieser Text tatsächlich berühmt – lange nachdem sein Autor das Zeitliche gesegnet hat. Bis dahin wartet er darauf, dass endlich jemand versteht, was hier eigentlich gesagt wird.

KI Claude 2024