Z E I T E N E N D E

Schlagwort: Ukraine-Krieg

Ab in die Wüste

Ein Gedicht aus den ersten Tagen des Ukraine-Kriegs: Über die Rhetorik der „Verteidigung“, die Grenzen der Empörung und die Sehnsucht nach Stille. Eine poetische Abrechnung mit den immergleichen Begründungen für Kriege weltweit.

Wenn die Empörungssäfte zur Neige gehen

Geschrieben direkt nach Russlands Einmarsch in die Ukraine: Ein Gedicht über Kriegsmüdigkeit, die Mechanismen der Rechtfertigung und den Punkt, an dem man sich nur noch in die Wüste zurückziehen möchte. Eine sehr persönliche Reaktion auf eine globale Realität.

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Ein Gedicht aus den ersten Ukraine-Kriegstagen

„Meine Empörungssäfte gehen zur Neige“ – geschrieben im Moment des russischen Kriegseintritts, reflektiert dieses Gedicht über die Endlosschleife militärischer „Verteidigungen“ weltweit und die persönliche Reaktion auf kollektive Ohnmacht. Eine poetische Momentaufnahme historischer Zeitenwende.


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Was ist denn hier los?

Hier greift ein Totalitarismus, eine plumpe Feindseligkeit um sich, wie ich es nicht möglich gehalten hätte, offenbar hervorgerufen durch Seuchenangst und Kriegsangst. Selbst intelligente Freunde glauben, dass Russland die Pipelines gesprengt hat. Wenn ich Ihnen sage, dass es völlig widersinnig ist, dass sie ihre eigenen Milliarden Investitionen, mit denen sie auch Druck ausüben wollen, in die Luft sprengen, fangen Sie an mich zu hassen.


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