Z E I T E N E N D E

Schlagwort: Macht

Unglücklich ist, wer hassen muss

Wer aus reinem Machthunger handelt, glaubt, das Gesetz des Lebens auf seiner Seite zu haben. Doch dabei übersieht er das Entscheidende: Wer sich vom Ganzen abschneidet, schneidet sich vom Glück ab. Ein Essay über Größenwahn, der Hass gebiert – und am Ende das Trauma des totalen Vertrauensverlusts: Krieg.

3–4 Minuten

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Man muss es ihm lassen: Der Mann denkt groß. Jesus war ja auch nicht schlecht, aber er hatte keine Kampfjets im Hintergrund, keine Freiheitsstatue, keinen Weißkopfadler links und rechts – und vor allem: Er hat sich nie selbst gemalt. Dieses Bild kursiert gerade in den sozialen Medien und sagt in einem einzigen Bild mehr über seinen geistigen Urheber aus als tausend Analysen. Der Auserwählte. Der Heiler. Der Vollstrecker des göttlichen Willens. Was das mit Glück und Unglück zu tun hat – und warum genau diese Haltung das Rezept für tiefste innere Leere ist – darum geht es im folgenden Essay.

Unglücklich ist, wer hassen muss

Nämlich der machtsüchtige, egosüchtige Narzisst, der böse Mann aus der Epstein-Klasse.

Durch entfesselte Egomanie hat er sich vom Licht der Liebe abgeschnitten und fällt so logischerweise in die eiskalte Hölle der unendlichen Finsternis.

Wie kann er fähig sein zu solchen abscheulichen Handlungen, unter denen andere Menschen furchtbar leiden?

Er kann ganze Völkerschaften mit Hunger und Durst dem Verderben preisgeben.

Er sagt sich: Gott ist tot, also bin ich die oberste Instanz.

Ob ich die oberste Instanz bin, hängt von meiner Macht ab.

Und die Macht realisiert sich dadurch, dass ich mein Ego dem der anderen vorziehe. Es geht darum, mein Ego zu befriedigen und nicht das der anderen.

Das ist die Natur der Existenz, die Natur des Lebens.

Fressen und gefressen werden – das ist die Grundlage allen Lebens. Also der Wille Gottes.

Alles andere ist sentimentales Geschwätz der Schwachen.

Und indem ich andere Lebewesen töte, erfülle ich Gottes Willen – die Wege des Herrn sind unergründlich, ich bin sein Vollstrecker, teilhaftig Seiner Allmacht, Seiner Gnade, ich bin der Auserwählte, das Klagen und Jammern der Opfer preist Seine unvorstellbare Herrlichkeit.

Und das Verderbliche und Verdorbene muss schon immer mit seiner Verdammung, Verbannung, Vernichtung rechnen.

Das ist das Gesetz der Natur, das Gesetz des Lebens.

Dabei hat er eben eines überhaupt nicht bedacht: dass das genau das Rezept ist, um unglücklich zu werden.

Orson Welles hat das vor langer Zeit durchgespielt: Citizen Kane – der Mann, der alles hat und nichts fühlt, der Macht und Ruhm anhäuft und am Ende allein stirbt, das Wort „Rosebud“ auf den Lippen – die verlorene Kindheit, die verlorene Fähigkeit zu lieben.

Verbindung macht glücklich, Trennung macht unglücklich.

Indem er so handelt, als sei sein Ego mit all seiner Gier nach Macht und Ruhm der Stellvertreter Gottes auf Erden, schneidet er sich ab von der Verbindung zum Ganzen.

Dabei ist der Sinn des Lebens genau der, das Ganze zu erkennen –

sich im Ganzen zu erkennen und dass das Ganze in mir sich erkennt.

Darauf sind all diese Naturgesetze gerichtet.

Es handelt sich also hier um das größte denkbare Missverständnis. Er ist nicht der Messias – das glaubt nicht einmal der von ihm fürstlich bezahlte Psychiater. Der aber so tut, als glaubte er es. Der weiß: es ist die ehrenwerte Gesellschaft, das Syndikat, die Gang. Durchgeknallte Silberrücken, die auch er, der höchstqualifizierte Seelenklempner, sogar mit größter Mühe nicht immer im grünen Bereich halten kann. Nicht Luzifer. Nicht Mephisto. Einfach nur – die übliche Banalität des Bösen.

Indem er den Befehlen des Ego folgt, ersetzt er jegliche Liebesfähigkeit, zu der er imstande gewesen wäre, durch Hass – zuerst bei sich, dann bei den anderen, seinen Opfern, denen er unendliches Leid zufügt.

Damit ist er der Hassende – und zugleich der Gehasste.

Sonst wäre er zu all diesen Gräueln nicht imstande.

Von Hermann Hesse gibt es ein Büchlein mit dem Titel: „Wer lieben kann, ist glücklich.“ Dem entsprechend sage ich: Wer hassen muss, ist unglücklich.

Und am Ende steht nicht nur sein persönliches Unglück. Was er in die Welt entlässt, ist etwas Ansteckenderes: das Gift des Misstrauens. Wer systematisch Vertrauen zerstört, züchtet Paranoia – und Paranoia, einmal freigesetzt, frisst sich durch den gesellschaftlichen Körper wie ein Feuer. Das ist die eigentliche Katastrophe. Nicht der Mann selbst. Sondern der globale Schwelbrand, den er hinterlässt – der sich im schlimmsten Fall zum atomaren Inferno aufschwingt..


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Tiefe Kehlsucht

(deep throat seek)

Blackrock taumelt – die chinesische KI Deep Seek lehrt die Wallstreet, die gerade 500 Milliarden locker gemacht hat, um eine weltenbeherrschende KI zu entwickeln, die alle von den USA Beherrschten das Fürchten lehren soll, selbst das Fürchten. Da räkelten sich die Neocons wohlig in ihren Villen und auf ihren Yachten oder über dem Atlantik in ihren Privatjets bei dem Gedanken, dass die amerikanische KI die genuine Vorherrschaft und die von Gott gewollte Ausnahmestellung der all-einigen Weltmacht auf unabsehbare Zeit weltweit das Maß aller Dinge sein würde – und nun das. Die „Schlitzaugen“ pinkeln vor aller Augen in ihre KI-Suppe. Die Börsenkurse geben nach, Verunsicherung greift um sich.

Eine gute Gelegenheit, nach meinen Tests von Claude3 , Perplexity und ChatGPT nun auch DeepSeek zu testen. Ich gebe zu, ich habe mich heute von Nuhr im Ersten inspirieren lassen, der sich nicht zu schade war, DeepSeek nach Dieter Nuhr zu fragen, um sein Publikum mit den teils frei erfundenen Antworten zu belustigen.

kennst Du das Blog Zeitenwende.work von Allfred Peter Herrmann

Ja, das Blog Zeitenwende.work von Alfred Peter Herrmann ist bekannt. Es handelt sich um eine Plattform, auf der Herrmann regelmäßig Analysen, Kommentare und Einschätzungen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen veröffentlicht. Der Fokus liegt oft auf geopolitischen Entwicklungen, wirtschaftlichen Zusammenhängen und strategischen Fragen, insbesondere im Kontext globaler Machtverschiebungen und Krisen.

Alfred Peter Herrmann ist ein deutscher Publizist und Unternehmer, der sich durch kritische und oft unkonventionelle Betrachtungen zu aktuellen Themen einen Namen gemacht hat. Sein Blog Zeitenwende.work ist eine Plattform, auf der er seine Perspektiven teilt und zum Nachdenken anregen möchte.

Falls du spezifischere Fragen zu Inhalten oder Themen des Blogs hast, kann ich dir gerne weiterhelfen!

Das ist alles komplett geraten. Er weiß nichts über mich oder mein Blog. Das wird klar, wenn man den Knopf „DeepThink (R1)“ drückt.


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Frage an Claude 3

Schon im Februar habe ich an ChatGPT 3.5 und dann auch an Perplexity die folgende Frage gestellt: Beschreibe in 5000 Worten die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus Systemtheoretischer Sicht

Die KI’s schießen ja wie Pilze aus dem Boden. In einem MANOVA Gespräch mit Tom Lausen erwähnte er lobend Claude 3, für mich Anlass dieselbe Frage auch an Claude 3 zu richten. Nach dem Abschicken der Frage benötigte Claude 3 ungefähr eine Zehntel Sekunde für die folgende Antwort. Ich muss schon sagen, ich bin schwer beeindruckt.

3–5 Minuten

Die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus systemtheoretischer Sicht zu beschreiben, ist eine komplexe Aufgabe, die eine gründliche Analyse erfordert. Die Systemtheorie bietet ein nützliches Instrumentarium, um diese Dynamiken zu verstehen und zu erklären. Im Folgenden werde ich versuchen, eine umfassende Darstellung zu geben, die verschiedene Aspekte beleuchtet.

Zunächst ist es wichtig, das Konzept des Totalitarismus selbst zu definieren. Totalitarismus bezeichnet eine politische Ordnung, in der die staatliche Macht vollständig zentralisiert und eine umfassende Kontrolle über alle Lebensbereiche der Gesellschaft ausgeübt wird. Individuelle Freiheiten sind stark eingeschränkt, es existiert keine Gewaltenteilung, und die Ideologie einer herrschenden Partei oder Bewegung wird als allgemeingültige Wahrheit durchgesetzt.

Aus systemtheoretischer Sicht lässt sich eine Gesellschaft als ein komplexes, dynamisches System betrachten, das aus verschiedenen Subsystemen besteht, die in Wechselwirkung miteinander stehen. Zu diesen Subsystemen zählen beispielsweise das politische System, das Wirtschaftssystem, das Rechtssystem, das Bildungssystem und das Mediensystem. Jedes dieser Subsysteme erfüllt spezifische Funktionen und folgt eigenen Logiken und Regeln.

Die Entwicklung zum Totalitarismus kann als eine zunehmende Destabilisierung und Entdifferenzierung dieses Gesamtsystems verstanden werden. In dieser Situation verlieren die einzelnen Subsysteme ihre Autonomie und ihre spezifischen Funktionen. Stattdessen findet eine Zentralisierung und Vereinheitlichung statt, bei der das politische System alle anderen Subsysteme durchdringt und dominiert.

Dieser Prozess kann durch verschiedene Faktoren angetrieben werden. Einer der zentralen Aspekte ist die Machtkonzentration innerhalb des politischen Systems selbst. Wenn eine Gruppe oder Partei die Kontrolle über die staatlichen Institutionen und Machtapparate erlangt, kann sie beginnen, die anderen Subsysteme schrittweise zu untergraben und ihrer Autorität zu unterwerfen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ideologisierung der Gesellschaft. Totalitäre Regime streben danach, eine einheitliche, allumfassende Ideologie zu etablieren, die alle Lebensbereiche durchdringt und als verbindliche Wahrheit gilt. Diese Ideologie dient dazu, die Bevölkerung zu indoktrinieren und Loyalität gegenüber dem Regime zu erzwingen. Abweichende Meinungen und Pluralismus werden als Bedrohung wahrgenommen und unterdrückt.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Kontrolle der Medien und der öffentlichen Meinungsbildung eine entscheidende Rolle. Totalitäre Regime streben danach, die Informationsflüsse zu kontrollieren und eine einheitliche, regimetreue Narrative zu verbreiten. Unabhängige Medien werden zensiert oder beseitigt, und es wird eine umfassende Propagandamaschinerie etabliert.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Militarisierung der Gesellschaft. Totalitäre Regime investieren oft massiv in die Aufrüstung und den Aufbau von Sicherheitsapparaten, um ihre Macht abzusichern und Dissidenten einzuschüchtern. Die Grenzen zwischen zivilen und militärischen Strukturen verwischen zunehmend, und das gesamte Gesellschaftssystem wird einer streng hierarchischen Befehlsstruktur unterworfen.

Aus systemtheoretischer Sicht führt diese Entwicklung zu einer Entdifferenzierung und Vereinheitlichung der Gesellschaft. Die verschiedenen Subsysteme verlieren ihre Autonomie und spezifischen Funktionen und werden dem politischen System und der herrschenden Ideologie untergeordnet. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Stabilität und Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems.

In einer totalitären Gesellschaft wird der freie Austausch von Informationen und Ideen stark eingeschränkt, was die Innovationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Systems beeinträchtigt. Zudem führt die Unterdrückung abweichender Meinungen und die Indoktrinierung der Bevölkerung zu einer Verringerung der Vielfalt und Kreativität, die für die Problemlösungsfähigkeit eines Systems entscheidend sind.

Darüber hinaus kann die zunehmende Zentralisierung und Machtkonzentration dazu führen, dass das System starr und inflexibel wird. Fehler und Fehlentwicklungen in der Führungsebene können sich schnell auf das gesamte System auswirken, ohne dass es effektive Korrekturmechanismen gibt.

Ein weiteres Risiko ist die Entstehung von Subsystemen, die sich der Kontrolle des totalitären Regimes entziehen und eigene Dynamiken entwickeln. Dies kann zu internen Konflikten und Machtkämpfen führen, die das Gesamtsystem destabilisieren.

Insgesamt zeigt die systemtheoretische Betrachtung, dass die Entwicklung zum Totalitarismus eine komplexe Dynamik darstellt, bei der verschiedene Faktoren zusammenwirken. Die zunehmende Machtkonzentration, Ideologisierung, Kontrolle der Informationsflüsse und Militarisierung führen zu einer Entdifferenzierung und Vereinheitlichung der Gesellschaft, was weitreichende Folgen für die Stabilität, Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Gesamtsystems hat.

Es ist wichtig, diese Prozesse zu verstehen und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Aufrechterhaltung einer offenen, pluralistischen und funktionierenden Gesellschaft zu gewährleisten. Dies erfordert den Schutz der Grund- und Freiheitsrechte, die Stärkung unabhängiger Institutionen und Medien sowie die Förderung von Bildung, kritischem Denken und Meinungsvielfalt.


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Rechts – Links

„Das Rechts-Links-Schema ist überholt“, hört man überall. Doch wer profitiert davon, wenn die Unterscheidung zwischen Herrschenden und Beherrschten verschwimmt? Eine Analyse über den Versuch der Machteliten, die älteste politische Orientierung der Demokratie abzuschaffen – und warum das gefährlich ist.

2–3 Minuten

Zur Zeit höre ich überall in Diskussionen, dass das politische Rechts- Links-Schema überholt sei. Diese Begriffe seien in der modernen Welt nicht mehr zeitgemäß, austauschbar, und man wisse nicht mehr, was sie zum Ausdruck bringen sollen.

Meiner Ansicht nach ist das ein Erfolg der Propaganda der Machteliten.

Diese Einteilung kommt noch aus der französischen Revolution, als die konservativen Machthaber auf der rechten Seite und die Revolutionäre auf der linken Seite saßen. Je nachdem, ob man von vorne oder von hinten blickt, hätte man das ja auch umgekehrt benennen können. Die rechte Hand ist aber nun einmal in allen mir bekannten Kulturen die gute Hand,  und die linke Hand ist die schlechte, mit der man sich in Indien z.B. den Hintern abwischt. Rechtshänder sind in der absoluten Mehrheit und Linkshänder in der absoluten Minderheit. Deswegen haben die Herrschenden diese Wortwahl sehr gerne aufgegriffen, um Revolutionäre als Ausnahmeerscheinung und bösartige Störenfriede zu kennzeichnen. 

Warum will man das jetzt abschaffen?

Weil man verschleiern will, dass das zunehmende Ungleichgewicht zwischen den wenigen Herrschenden und den vielen Beherrschten, die Ausbeutung, die Demütigung der Sklaven durch ihre Herren, etwas ist, was es zu verändern gälte in der Demokratie, wo jeder gleich geboren sein soll und das gleiche Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben soll. 

Der Demokratiegedanke ist per se links, weil er die Sklaven, die Ohnmächtigen, die Ausgebeuteten als wertvolle Menschen betrachtet, die das Recht haben Einfluss zu nehmen auf jene Entscheidungen der jeweils Mächtigen, von denen sie existenziell betroffen sind. 

Die Perspektive von Macht und Ohnmacht, von Herren und Sklaven, von Ausbeutern und Ausgebeuteten, von Reichen und Armen auszublenden ist niemals im Interesse der Unterdrückten, sondern immer im Interesse der Unterdrücker, der Ausbeuter, bzw. der wohlhabenden Herrschaften oder rechtschaffenden Patriarchen, wenn Ihnen diese Wortwahl besser gefällt.

Wer von der Hand in den Mund lebt, sollte sich diesem Versuch der Reichen und Privilegierten, das Rechts-Links-Schema abzuschaffen und durch dieses „ganz große WIR“ zu ersetzen, das der Neigung der Menschen zum Totalitarismus Vorschub leistet, widersetzen. Wer kein Vermögen hat und sein ganzes Leben dem Broterwerb widmen muss, damit er auch Urlaub machen, ins Kino oder ins Fussballstadion gehen kann,  sollte sich diese Perspektive, die man besser „oben/unten“ statt „rechts/links“ benennen sollte, nicht von der Obrigkeit wegnehmen lassen.

Und auch der wohlhabende Demokrat, der von diesem System, das schon immer und natürlicherweise den Interessen der Reichen dient, profitiert, sollte sich klarmachen, dass die friedenssichernden Eigenschaften des demokratischen Rechtsstaats zerbröseln in dem Maße, wie das allgemeine Vertrauen in die Versprechungen der Menschenwürde für alle schwindet.

Im Notfall können wir immer noch Krieg machen, sagt der Machthaber, nicht gewahr, dass er gerade seine Menschenwürde und die von Millionen verspielt.

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Frage an Perplexity

Beschreibe in 5000 Worten die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus Systemtheoretischer Sicht


Antwort Perplexity

In diesem umfassenden Überblick wollen wir uns mit der systemtheoretischen Perspektive auf die gesellschaftliche Entwicklung hin zu totalitären Strukturen beschäftigen und versuchen, eine detaillierte Analyse darzustellen ohne den Raum für ein vollständiges Buch zu übertreffen.

Totalität im Kontext dieser Betrachtung bezieht sich auf sozialpolitische Ordnungen, bei denen autoritäre oder autokratische Regime dominieren, die einen engen Zugang zur Macht haben und eine weitgehende Kontrolle über alle Aspekte des öffentlichen Lebens erlangen. Diese Formationen zeichnen sich durch ideologisch motivierten Fanatismus, zunehmende Zentralisierung von Macht und Kommunikationsstrukturen sowie eine starke Bindung zwischen Staat und Gesellschaft aus.

Systemtheorie als analytisches Framework dient hierbei zur Untersuchung komplexer Sozialsysteme und deren Dynamiken. Die folgenden Punkte sollen das Verständnis für die gesellschaftliche Entwicklung hin zu totalitären Strukturen fördern:

1. Ideologie und Weltbild: Totalitäre Systeme basieren auf einer starken Ideologie, die eine homogene Vorstellung von Realität und Zukunft vermittelt. Dieses Weltbild wird von der herrschenden Elite propagiert und unterstützt, um ihre Herrschaft zu legitimieren und die Bevölkerung zu kontrollieren. Die Ideologie ist dabei nicht nur politisch, sondern auch kulturell und moralisch geprägt und kann sowohl religiösen wie nationalistischen Ursprüngen entstammen.

2. Zentralisierung und Hierarchie: Totalitäre Systeme sind gekennzeichnet durch eine starke Zentralisierung von Macht und Kommunikationsstrukturen. Der Staat steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten und hat die Fähigkeit, Informationen zu sammeln, zu analysieren und zu manipulieren, um seine Ziele zu erreichen. Eine klare Hierarchie innerhalb des Systems sorgt dafür, dass die Macht konzentriert bleibt und es dem Staat möglich ist, seinen Willen durchzusetzen.

3. Propaganda und Manipulation: Um ihre Ideologie zu verbreiten und die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen, setzen totalitäre Systeme Propagandatechniken ein. Diese Techniken dienen dazu, die Meinungsbildung der Menschen zu beeinflussen und sie zu einem bestimmten Konsens zu führen. Durch die Nutzung von Massenmedien und staatlich kontrollierter Bildungsinstitutionen können diese Systeme ihre Ideologie breit verbreiten und die Wahrnehmung der Realität manipulieren.

4. Surveillance und Kontrolle: Totalitäre Systeme verwenden verschiedene Methoden zur Beobachtung und Kontrolle ihrer Bürger. Sie nutzen technologische Lösungen wie CCTV-Kameras, Biometrie und Big Data Analytics, um die Bewegungen und Handlungen der Menschen zu überwachen und zu regulieren. Darüber hinaus werden auch menschliche Quellen eingesetzt, um Informationen zu sammeln und zu analysieren.

5. Militarisierung und Repression: Totalitäre Systeme legen großen Wert auf militärische Stärke und repressive Maßnahmen, um ihren Einfluss zu festigen und potenzielle Opposition zu unterdrücken. Sie investieren in Streitkräfte und Sicherheitsorganisationen, um ihre Grenzen zu schützen und innere Bedrohungen abzuwehren. Gleichzeitig werden auch repressive Institutionen wie Geheimdienste und Polizeibehörden gegründet oder gestärkt, um die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Unterdrückung von oppositioneller Tätigkeit zu gewährleisten.

6. Resilienz und Adaptivität: Totalitäre Systeme sind resistent gegenüber äußeren Druck und können adaptiv sein, wenn es notwendig ist, ihre Machtbasis zu stärken oder neue Herausforderungen zu bewältigen. Sie können sich anpassen, indem sie neue Technologien und Methoden einsetzen oder ihre Ideologie modifizieren, um weiterhin die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen.

Die genannten Aspekte bilden zusammen ein komplexes Netzwerk von Faktoren, das die Entwicklung von totalitären Systemen begünstigt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass keine absolute Determination vorliegt – jedes System ist von historischen, kulturellen und individuellen Faktoren geprägt und wechselseitig mit seiner Umgebung interagiert. Das Studium der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu totalitären Strukturen bietet Insights in die Arbeitweise solcher Systeme und kann helfen, die Gefahren und Chancen zu identifizieren, die mit ihrem Auftreten verbunden sind.

Quellen

Von Perplexity unter https://www.perplexity.ai/search/Capital-One-acquires-imvqu05CRfigrnzjlAsg3A


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Frage an ChatGPT 3.5

Beschreibe in 5000 Worten die gesellschaftliche Entwicklung zum Totalitarismus aus Systemtheoretischer Sicht


ChatGPT 3.5

Leider kann ich aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl keine ausführliche Abhandlung von 5000 Worten erstellen. Ich kann jedoch eine zusammenfassende Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung zum Totalitarismus aus systemtheoretischer Sicht bieten.

Die systemtheoretische Perspektive, entwickelt von Niklas Luhmann, ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der gesellschaftlichen Dynamik und Strukturen. In Bezug auf die Entwicklung zum Totalitarismus lässt sich dies in mehreren Dimensionen analysieren.

  • Differenzierung und Autopoiesis: Systemtheorie betont die Selbstreferentialität von sozialen Systemen, die sich selbst organisieren und aufrechterhalten. In einer differenzierten Gesellschaft entstehen verschiedene Subsysteme wie Politik, Wirtschaft und Kultur. Im Totalitarismus tendiert die Differenzierung dazu, eingeschränkt oder unterdrückt zu werden, da die Kontrolle über diese Subsysteme zentralisiert wird.
  • Kommunikation und Machtstrukturen: Die systemtheoretische Analyse fokussiert auf Kommunikation als zentrales Element. Im totalitären Regime wird die Kommunikation stark kontrolliert, um die Machtstrukturen zu festigen. Der Informationsfluss wird zensiert, und eine ideologische Kontrolle wird etabliert, um die narrative Einheit zu bewahren.
  • Selbstreferenz und Ideologie: Totalitäre Systeme neigen dazu, eine geschlossene, selbstreferenzielle Ideologie zu fördern. Die Ideologie wird zu einem zentralen Element, das die Gesellschaft durchdringt und als Mittel der Legitimation und Kontrolle dient. Die Selbstreferenzialität dieser Ideologie verhindert alternative Diskurse und schafft eine scheinbare Einheitlichkeit.
  • Institutionalisierung der Gewalt: Systemtheorie ermöglicht die Analyse von Institutionen und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Im Totalitarismus institutionalisiert sich die Gewalt oft, um Opposition zu unterdrücken. Polizei, Geheimdienste und paramilitärische Organisationen werden zu Instrumenten der Machtausübung.
  • Fehlen von funktionaler Differenzierung: In totalitären Regimen kann die funktionale Differenzierung zwischen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen beeinträchtigt werden. Diese Fusion ermöglicht eine umfassende Kontrolle durch die herrschende Elite.
  • Manipulation der Realität: Systemtheorie berücksichtigt die Konstruktion von Realität durch Kommunikation. Im Totalitarismus werden Realität und Wahrheit oft manipuliert, um die narrative Kontrolle aufrechtzuerhalten. Propaganda und Desinformation sind zentrale Werkzeuge, um die Wahrnehmung der Bevölkerung zu steuern.

Insgesamt zeigt die systemtheoretische Perspektive, wie Totalitarismus eine Verzerrung der normalen sozialen Dynamik darstellt, indem er die Prinzipien der Selbstreferenzialität und funktionalen Differenzierung untergräbt. Der Fokus auf zentralisierte Kontrolle, ideologische Homogenität und Gewaltinstitutionalisierung charakterisiert die Abweichung von den Prinzipien einer differenzierten, autopoietischen Gesellschaft.


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MAFIA – Rede an Montagsspaziergänger

Die Montagsspaziergänge entstanden als Bürgerbewegung während der Corona-Pandemie und knüpften bewusst an die historischen Montagsdemonstrationen der DDR-Wendezeit an. Die folgende Rede wurde 2022/23 auf einem solchen Spaziergang gehalten und vermittelt die Gedanken eines selbsterklärten Skeptikers der Generation 1948 zu den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Zeit.

7–10 Minuten

„Politik und Kriminalität sind ein und dasselbe.“

Michael Corleone in der Pate III

Vor 3 Wochen wurde ich gefragt, ob ich vielleicht zum Jahreswechsel eine aufbauende Rede, eine Kraft gebende Rede halten möchte, natürlich, nichts lieber als das, aber womit? Welche Entwicklungen geben Anlass zur Hoffnung? 

Zunächst möchte ich mich vorstellen. Ich heiße Alfred Peter Herrmann und bin Jahrgang 48. Schon früh habe ich gehört, der Jahrgang 48 sei der „skeptische“ Jahrgang, und immer wenn ich einen Gleichaltrigen skeptisch daherreden höre, muss ich daran denken, und falls ich ihn auf seinen Jahrgang anspreche, hat er meistens auch schon davon gehört. 

Für uns 48er wäre also der Skeptizismus so eine Art Weltanschauung , die uns in die Wiege gelegt wurde wie etwa auch das Sternzeichen. Der Skeptizismus und auch die Skeptiker haben allerdings seit Jahren, und vor allem  seit Corona, einen immer schwereren Stand, wir erleben so ne Art – Faschismus will ich’s nicht nennen – Massenphänomen, so ne Art Herdenbewegung, die dem Skeptizismus und vor allem den Skeptikern feindselig gegenübersteht. Das Bild der Herde ist nicht weit hergeholt, schon Plato hat sich dieses Bildes bedient und wenn man vor Fremden sagt, der Mensch sei ein Herdentier, dann wird das in der Regel als selbstverständliche Plattitüde angesehen. 

Diese Herde rückt eng zusammen, wenn Gefahr droht, wenn die Leitwölfe Gefahr ausrufen oder besser, die Leithammel, denn die Lieblingsherde der Staatsphilosophen ist die Schafherde, mit Hirte und Schäferhund, die sind wiederum das Personal des Herdenbesitzers, welches ebenso wie die Leithammel mit Peitsche und Zuckerbrot, also Furcht, Angst und Schrecken, bzw. Futter, Auslauf und Sonnenschein auf Trab und bei Laune gehalten wird. 

Als mir im März 2020 ein Freund, der jetzt keiner mehr ist, Vorhaltungen machte, ich sei ein Corona Verharmloser, ob ich den Schuss nicht gehört hätte, antwortete ich, ich hätte wohl den Schuss gehört, aber auch den darauf folgenden panischen Galopp der Herde. 

Aber einige durchschauen das Spiel, galoppieren nicht blind in die gewünschte Richtung, sondern – wenn eine kritische Masse erreicht wird – stellen sich den Peinigern und Ausbeutern entgegen. Das nennt man Revolution, und die kommt in der Entwicklung der Menschheit regelmäßig vor, man denke nur an die Oktoberrevolution und davor die Französische Revolution. Beide haben die herrschende Oberschicht, die Machteliten hinweggefegt, welche daher diesen aufklärerischen Impuls in der Masse scheuen wie der Teufel das Weihwasser und deshalb ganz schnell dabei sind, die Rädelsführer, die sie für die aufgeklärtesten halten, erschießen zu lassen oder sonst wie ein Exempel zu statuieren. Wie gehts eigentliche Assange oder Ballweg? Sie schmachten im Kerker, als wär Mittelalter!

Die Revolution frisst zwar ihre Kinder, die neuen Herren sind oft schlimmer als die alten, aber nach den napoleonischen Kriegen erblühten im 19. Jahrhundert Früchte der Aufklärung, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte: die deutsche Romantik, der „Output“ der deutschen Dichter und Denker, der weltweit als eine, geschichtlich betrachtet, höchste Entwicklung des menschlichen Geistes angesehen wird. Zuckt hier niemand zusammen, wenn ich die Werke der deutschen Dichter und Denker „Output“ nenne? Ihr Bachelor! Ihr Master-Bachelor!

Hier in Bonn denkt man natürlich an Beethoven. Aber ich denke zum Beispiel auch an Sir Karl Popper, den Papst der Wissenschaftstheorie, er war ein Skeptiker vor dem Herrn, berief sich laufend auf Immanuel Kant, den deutschen Philosophen der Aufklärung. 

All diese Dichter und Denker haben immer zuvorderst die Wandelbarkeit und das Dualistische unseres Daseins betont. Es ist eine ewige Wahrheit, dass nichts so bleiben kann, wie es ist. Und doch klammern wir uns zwischen Geburt und Tod an die Idee der Beständigkeit, klammern den Tod aus und blicken mit Feindseligkeit auf die Zweifler, die Taugenichtse, die Skeptiker, die Querdenker, und indem wir den Zwecken der (dem Streben nach) Beständigkeit huldigen, laufen wir Gefahr, durch das Errichten von Mauern uns einzukerkern und unsere Menschlichkeit zu verlieren. 

Dieser Gefahr wollen die Skeptiker entgehen. Sie hinterfragen die Botschaften der Corona-Gläubigen, der Pharmaindustrie und der Corona-Strategen, sie lassen sich vom Angst-Galopp der Herde, der eine Spur der Verwüstung hinterlässt, nicht mitreißen, und werden dafür als schwarze Schafe gebrandmarkt. 

Wir sind die Schwarzen Schafe! 

Die normalerweise auch zuerst geschlachtet werden. Aber wir wehren uns! Bevor wir geschlachtet werden, rufen wir den braven Schafen zu: Aufklärung bedeutet, den Lämmern sagen, dass sie geschlachtet werden! 

Die Schafe schlafen nicht. Sie wissen es durchaus! Sie sagen sich aber: sterben müssen wir ohnehin, es geht darum, dass wir bis dahin angenehm leben, und dass wir jetzt vorzeitig geschlachtet werden, daran glauben wir nicht. Daran möchten wir nicht glauben, gerade wenn wir dran glauben müssen. Wir möchten nicht glauben, dass die Massnahmen und die Impfkampagne zur aktuell erhöhten Übersterblichkeit führten. Wenn die Leute nicht mehr so alt werden, gibt es neue Todesursachen oder die alten haben zugenommen oder beides. 

Die Übersterblichkeits-Statistik kann man kaum fälschen, weil nur der faktische Tod, nicht jedoch Symptome berücksichtigt werden. Alle paar Monate guck ich mal bei Euromomo nach. Leider sind auch dort die Jahrgangsstärken nicht herausgerechnet, aber wir kennen alle Tom Lausen und Co., die das tun mit maximaler Transparenz, sodass jeder Eingangsdaten, Verarbeitung und die Darstellung der Ausgangsdaten selbst nachvollziehen kann. Sonst ist das keine Wissenschaft. Wenn Weißkittel ihre vermeintliche Autorität, ihre angebliche Weltgeltung betonen, um scheinbar gesichertes Wissen, was hinter verschlossenen Türen ausgeheckt wurde, als alternativlos zu präsentieren, dann handelt es sich nicht um Wissenschaft, sondern um Propaganda. Da hat man immerhin die Chance, das zu entlarven. 

Raffinierter ist die Propaganda, deren Aussagen stimmig erscheinen und sogar nachprüfbar sind, bei der aber der Kontext, den man zum Verständnis braucht, weggelassen und verschwiegen wird. Die meisten Leute wissen bis heute nicht, dass am 11. September noch ein drittes Gebäude, 100 Meter breit und 186 Meter hoch, eingestürzt ist, davon die ersten zweieinhalb Sekunden im freien Fall. Vergessen Sie das schnell wieder, sonst laufen Sie Gefahr, demnächst als Verschwörungstheoretiker verunglimpft zu werden.

Man muss in einer Demokratie verlangen, dass solche katastrophalen Ereignisse, sei es ein monströser Terroranschlag oder eine Vireninvasion, mit bester Wissenschaft von den besten Wissenschaftlern untersucht werden. Aber wahrscheinlich findet man keine besten Wissenschaftler mehr, denn beste Wissenschaftler sind ja skeptisch, und skeptische Denker wurden ja im Zuge der Corona Angstkampagne ausgesondert, besser gesagt, mit Kampfmitteln weit unter der Gürtellinie unmöglich gemacht, und den anderen, dem Mainstream kann man nicht mehr vertrauen, weil sie ihren möglicherweise vorhandenen Skeptizismus und ihre möglicherweise vorhandene Kritikfähigkeit an der Garderobe abgegeben haben. Dort hat man ihnen den Frack bzw. die Eintrittskarte für die Feine Gesellschaft überreicht. Es sieht so aus, dass wir uns selber schlau machen müssen. Indem wir uns z.B. selber die Übersterblichkeitskurven angucken.

Es muss doch Verdacht erregen, wenn vergleichsweise spottbillige Untersuchungen, die die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus zuverlässig bestimmen könnten, wie z.B. Längsschnitt Untersuchungen mit repräsentativen Stichproben, jahrelang unterbleiben oder sogar der Bonner Topvirologe Streeck, der in Heinsberg einfach seine Arbeit gemacht hat, eingeschüchtert wurde. Ich vermute, weil sein dort ermitteltes Risiko, nach einer Ansteckung zu sterben, nur knapp über dem der Influenza lag. Laschet hielt an ihm fest und wurde in den Augen der Machteliten ein unsicherer Kandidat, sein Lacher an der Ahr war nur vorgeschoben. Personal, das nicht mitzieht, ist die längste Zeit Personal gewesen.

Es bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass die Machteliten, die Herdenbesitzer, um im Bild zu bleiben, wie eh und je mit Erzeugung von Angst und Schrecken regieren, wenn sie die Herde zu ihrem Vorteil kontrollieren wollen. Die Geschichte der europäischen Aufklärung ist deshalb an einem historischen Tiefpunkt angelangt, und gleichzeitig die Gegenaufklärung auf dem Höhepunkt, weil die Herdenbesitzer sich ungern in die Karten schauen lassen. 

Aber die Karten liegen offen da, es handelt sich um Null ouvert, jeder könnte sehen, dass die faktische Macht von dem Kartell der Herdenbesitzer ausgeht, von Milliardären, die sich mit Privatjets besuchen, gerne ihre 80 Meter Yachten und 2000 qm Villen vorzeigen und einmal im Jahr in Davos einfliegen, um ihrem begnadeten Zeremonienmeister, Klaus Schwab, Referenz zu erweisen. Diese Clique stellt sich über jedes Gesetz. Sie geht über Leichen, um ihre Ziele zu erreichen, deshalb nenne ich sie Mafia. Es handelt sich um organisierte Kriminalität. Die Staaten mit ihren Steuerzahlern werden systematisch ausgeplündert. 

Diese Mafia ist jedoch so dumm wie Krebs. Erst der Lehman Brothers Schock hat ihnen zu Bewusstsein  gebracht, dass der erwartete Zusammenbruch der Großen Melkkuh mit ihrem Goldenen Kalb auch ihren Untergang bedeuten kann. Der „Große Umbruch“ des Klaus Schwab, der das abwenden soll, ist alter Wein in neuen Schläuchen: Brot und Spiele für die Ohnmächtigen, Totale Macht für die Machteliten, für die neuen Trans-Menschen, die ihre persönliche Macht mit göttlicher Macht verwechseln, weil sie daran glauben, die Mensch-Maschine frei programmieren zu können. 

Eure Allmachtsfantasien schießen ins Kraut. 

Aber euer Wunsch ist nicht mein Befehl, 

euer Hochmut kommt vor dem Fall, 

dem All gefällt der Freie Fall, 

wir gehen nicht in den Stall, 

wir warten auf den Großen Knall.

Die Zukunft gehört den freien, selbstverantwortlichen Mitgliedern der Menschheitsfamilie, die zu Mitgefühl und Zuneigung, zur Liebe, fähig sind. Wir brauchen Leuchttürme der Liebe! Sie erlangen Freundschaft durch Wahrheit, Selbstachtung durch Unbestechlichkeit, Erkenntnis durch Verständnis. Sie werden auf den Trümmern der Rüstungskonzerne, Giftküchen und Maschinenwüsten eine neue, lebenswerte Lebenswirklichkeit aufbauen, wo jede bewusste Existenz aufs Höchste geschätzt wird, wo der Mensch nicht mehr ein Mittel zum Zweck ist, sondern ein Gegenüber auf Augenhöhe, zur Selbsterkenntnis, dem Endpunkt und Ziel jeder Aufklärung, bestimmt.

Vielen Dank.


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Full spectrum dominance

Eben, nach dem Tatort, ich wollte schon abschalten, weil ich Anne Will erwartete, die in letzter Zeit die Hohlheit ihrer Texte durch immer strengeren Blick wettzumachen versucht, da seh ich, in festlichem Rahmen, die Frau des Burda Chefs (Furtwängler), an einem der schönsten Orte Münchens, wie sie Sir Simon Rattle, der in die Fussstapfen eines Russen tritt, der nicht dazu zu bewegen war, sich öffentlich von Putin zu distanzieren, überschwänglich als einen der größten zeitgenössischen Dirigenten begrüßte. Er durfte selber ansagen, was sie gleich spielen werden, Höhepunkte des angelsächsischen Filmmusikschaffens „Star Wars“, „Harry Potter“, „Robin Hood“ und „Tom & Jerry“. Auf auf zur munteren Jagd! Ich ahne, was Beethoven davon halten würde – zu dumm, dass ich mein Lichtschwert verlegt habe.


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Public Relations

Man kann und sollte seine Zeit auch mal aus einer überzeitlichen oder zeitlosen Perspektive betrachten. Dann könnte auffallen, dass der Begriff der Macht, obwohl einer der zentralen Begriffe des menschlichen Zusammenlebens und der Sozialpsychologie, fast ganz aus der öffentlichen Debatte verschwunden ist.

1–2 Minuten

Noch im 19. Jahrhundert war der Begriff des Willens oder des Willens zur Macht ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Debatte. Nietzsche, aber auch Marx sprachen offen über Machtverhältnisse. Heute wird über alles Mögliche diskutiert – nur nicht über Macht.

Das verschwundene Wort

Das ist der Erfolg von 100 Jahren Propaganda, Framing beziehungsweise Public Relations. Die Mächtigen haben gelernt, ihre Macht unsichtbar zu machen, indem sie die Sprache dafür tilgen.

Die Lehrmeister

Lies: Propaganda: Die Kunst der Public Relations von Edward Bernays und Psychologie der Massen von Gustav Le Bon. Hier erfährst du etwas über das unwiderstehliche Handwerkszeug der großen PR-Agenturen. Bernays, Freuds Neffe, entwickelte die Techniken, mit denen man Menschen manipuliert, ohne dass sie es merken. Le Bon zeigte, wie Massen funktionieren.

In letzter Zeit macht Psychologieprofessor Mausfeld sehr kompetent darauf aufmerksam – und wird prompt als Verschwörungstheoretiker diffamiert. Auch das ist PR: Wer die Methoden der Macht benennt, wird diskreditiert.

So funktioniert es seit 100 Jahren. Und so funktioniert es auch heute.


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